Tief gerührt nahm die junge Regisseurin Machérie Ekwa Bahango am Sonntagabend im Filmforum den mit 1.000 Euro dotierten choices-Publikumspreis des 16. Afrika Film Festivals entgegen. Ihr Spielfilm „Maki‘la“ wurde in den Straßen der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa gedreht. Bahango ist wie Narjiss Nejjar eine der wenigen Regisseurinnen Afrikas und erzählt in ihrem Straßendrama von zwei jungen Frauen, die sich gegen eine männerdominierte Gesellschaft wenden. Mit Laiendarstellern brennt das Independent-Drama ein Feuerwerk des Lebens ab, das filmisch überzeugt und einen buchstäblich ins Geschehen saugt.
Den WDR-Preis für den Besten Dokumentarfilm konnte „Silas“ von Anjali Nayar und Hawa Essuman einheimsen, der den liberischen Aktivisten Silas Siakor begleitet, der mit anderen Aktivisten gegen skrupellose Konzerne kämpft, die ganze Wälder abholzen und Lebensgrundlagen entziehen.
Festivalleiter Sebastian Fischer konnte am Abend der Preisverleihung einen neuen Besucherrekord vermelden, zeigte sich aber auch kämpferisch hinsichtlich der erschwerten Einreisebedingungen einiger Festivalgäste.
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