Donnerstag, 21. Juli: Das Kölner Filmhaus hat sich zum 30. Geburtstag ein Facelifting verordnet. Zusammen mit einem neuen Corporate Design und der Umbenennung in das international griffigere „Filmhaus Köln“ steht man nun auch im vierten Jahrzehnt noch unverändert für „Kinokultur, Medienbildung und Filmschaffen“. Anlässlich des runden Geburtstags lud der Geschäftsführende Vorstand des eingetragenen Vereins, Peter Klas, zum gemeinsamen Feiern im Haus an der Maybachstraße. Das bunte Programm aus Filmausschnitten, Auftritten des Filmhaus Chors, Buffet und Livemusik wurde flankiert von Grußworten der geladenen Ehrengäste. Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer lobte in seiner Ansprache die tolle Pionierarbeit, die die durch die freie Szene entstandenen Filmhäuser in NRW im Laufe der Jahrzehnte geleistet hätten. Auch Bürgermeisterin Angela Spizig stellte in ihrer Rede die zahlreichen lobenswerten Projekte der mit 350 Mitgliedern größten Initiative freier Filmemacher in den Vordergrund. Neben der Bereitstellung von Kinoinfrastrukturen seien dies Filmreihen, Kooperationen mit den mittlerweile bald 24 Kölner Partnerstädten oder das gemeinsam mit dem Cinedom initiierte Open Air Kino am Mediapark. Der amtierende erste Vorstand Olaf Klein betonte, dass „das Filmhaus heute am Markt präsent ist, wie man sich das früher nicht hätte vorstellen können. Wir haben aus den Krisen viel gelernt, das Filmhaus ist unmerklich in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“ Ein wenig über den Wandel im Laufe der Jahre konnte man erahnen, als neben dem ersten Kurzfilm des Filmhauses (Donatello und Fosco Dubinis 1981 realisierter „Bagger 235 – Über mir der Himmel“) auch Filmausschnitte und Fotos der letzten 30 Jahre gezeigt wurden. Aus einem alternativen Filmemacherkollektiv ist mittlerweile eine ernst zu nehmende Medienproduktions- und Abspielstätte entstanden.
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