„Sommerblut“ sollte in die heiße Vorbereitungs-Phase gehen. Da funkte ein Virus dazwischen und schirmte ausgerechnet die ab, denen sowieso oft Einsamkeit droht: Ältere und Risikogruppen. Doch das Festival der Multipolarkultur wurde nicht abgesagt, sondern umgelegt: ins WWW.
Wenn eines Tages die Theater wieder öffnen können, wollen die Theater bereit sein. Am Schauspiel Köln wird daher nach geeigneten und realistischen Konzepten für die nächste Spielzeit gesucht.
Bei Sommerblut stehen traditionell Menschen aus den derzeitigen Risikogruppen im Vordergrund. Die Herausforderung durch Covid 19 ist dementsprechend groß. Doch das diesjährige Festival trotzt dem Virus – im Netz.
Es wird mythisch, fröhlich und ambivalent: Die Premieren ab Ende April sind vielschichtig.
Luise Voigt inszeniert einen erstaunlichen „König Lear“ – dabei lässt sie das gesprochene Wort unangetastet und setzt es der Schönheit der Kostüme und den artifiziellen Bewegungen entgegen.
In Zeiten von Corona stellt sich die Frage, wie Kultur weiter er- und gelebt werden kann. Theaterregisseur Michael Barfuß („The Rock‘n Rollator Show“) glaubt, dass gerade jetzt eine Kultur des Miteinanders gefragt ist.
Die Corona-Krise stellt freischaffende Künstler vor ungeahnte Herausforderungen – so auch das junge Krux-Kollektiv. Resignieren ist für Regisseurin Elsa Weiland und Schauspielerin Fee Zweipfennig aber keine Option.
Im April bringt Elsa Weiland Thoreaus „Walden“ auf die Bühne, am Orangiere-Theater wird Janne Tellers Roman „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ adaptiert, und Stefan Bachmann inszeniert Elfriede Jelineks „Schwarzwasser“.
Wir sprachen mit dem Intendanten des Theater der Keller über die Auswirkungen des Coronavirus auf die aktuellen Produktionen.
Regisseurin Lucia Bihler inszeniert die Uraufführung von Madame Nielsens hochgelobtem Roman „Der endlose Sommer“ am Schauspiel Köln.
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