Berufene Menschen versuchen uns weiszumachen, dass wir aus der Geschichte lernen sollen, ohne vereinfachende Parallelen zur Gegenwart zu ziehen. Shakespeare dramatisiert in acht seiner insgesamt zehn Königsdramen die einhundertjährige kriegerische Auseinandersetzung der Adelshäuser York und Lancaster um die englische Krone im 15. Jahrhundert. In diesen sogenannten „Rosenkriegen“ geht es um die Legitimität von Herrschaft, um Krieg und Invasion, um Verrat und strategische Bündnisse. Aus heutiger Sicht wirken die Stücke wie Blaupausen im Kampf um die Macht. 1999 hat der belgische Regisseur Luc Perceval bei den Salzburger Festspielen acht Königsdramen von Shakespeare an einem Abend auf die Bühne gebracht. „Schlachten!“ hießt das Projekt damals. Seitdem haben deutsche Theater immer wieder Anläufe zu zyklischen Aufführung gemacht, zuletzt im Januar in Bremen. Jetzt macht das Theater Bonn unter dem Titel „Königsdramen I + II“ einen neuen Versuch.
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