Kreativarbeiter als Leitbild der Stadtplanung
Foto: Mira Moroz

„Das ist eine Konsumhaltung gegenüber der Stadt“

12. November 2012

Wie die Stadtwohnung die Villa im Grünen ablöst

choices: Frau Frank, seit 150 Jahren ziehen Menschen in die Stadt, warum spricht man heute von „Reurbanisierung“?
Susanne Frank:
Das ist richtig. Aber gleichzeitig haben besonders die Mittelschichten die Städte verlassen und sind in großer Zahl vor die Städte, in die Suburbanität, gezogen. Man hat ein Eigenheim im Grünen und fährt zur Arbeit, ins Kino oder zum Schwimmen in die Stadt. Das verändert sich gerade. Viele Mittelschichtsangehörige und -paare kehren in die Stadt zurück; junge Menschen bleiben in der Stadt, selbst wenn sie Familien gründen. Diese Familien haben nicht mehr die traditionelle, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, sondern arbeiten flexibler. Deshalb müssen sie die Aktivitäten von mehreren Familienmitgliedern koordinieren, wofür die kurzen Wege und die Infrastruktur der Städte besser geeignet sind.

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Christian Werthschulte

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