Am Montag endete das 20. Festival für Schnitt und Montagekunst, das seit diesem Jahr nicht mehr Film+, sondern Edimotion heißt. „Es war ein besonderes Jahr – mit neuem Namen und rundem Festivalgeburtstag, aber unter bisweilen surrealen Bedingungen. Wir sind dankbar, dass die allermeisten Nominierten und Juroren tatsächlich live dabei sein konnten und wollten. Das Prinzip 'soziale Nähe trotz körperlicher Distanz‘ hat erstaunlich gut funktioniert. Auch die Gespräche über Filmmontage waren fruchtbar und anregend wie eh und je“, konstatierte die künstlerische Leiterin Kyra Scheurer.
Die diesjährigen Festivalpreise spiegelten denn auch das ganze glücksrelevante Spektrum des Kinos wieder. Den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm erhielten Stephan Bechinger und Julia Kovalenko für ihre Montageleistung an dem Überraschungshit „Systemsprenger“, der Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm ging an Yana Höhnerbach für ihre Arbeit an „Searching Eva“. Den The Edit Space Förderpreis Schnitt gewann Sianne Gevatter für den Kurzfilm „Nacht Ueber Kepler 452b“. Am Eröffnungsabend hatte Karin Schöning bereits den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk erhalten.
Wer das diesjährige Festival samt seinen Programmpunkten, Preisverleihungen und Paneln noch einmal miterleben möchte, kann dies bis einschließlich 30. Oktober unter edimotion.onlinefilmfestival.de tun.
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