NRW Kinotag – das klingt einerseits vertraut und doch neu. In Köln gibt es seit 2009 das Konzept eines spielstätten- und veranstalterübergreifenden Events, das an einem verlängerten Wochenende die Kräfte der Kinoszene bündelt. Mit den Kölner Kino Nächten gibt es seit fünf Jahren einmal im Jahr ein Gesamtprogramm mit großer Strahlkraft, das aber von den einzelnen Initiatoren individuell geplant wird.
Filmplus, das Forum für Filmschnitt und Montagekunst, widmet sich in seiner diesjährigen Hommage der langjährigen Fassbinder-Editorin Juliane Lorenz. Seit 1976 war sie als Cutterin an allen Filmen des Regisseurs beteiligt, mit dem sie in dieser Zeit auch in einer Lebensgemeinschaft lebte.
Seit 1988 setzt sich Filminitiativ für einen offenen Diskurs über Filme und ihre politischen und gesellschaftlichen Hintergründe ein. Man hat sich zum Ziel gesetzt, „mit Filmreihen, Vorträgen und Seminaren Interesse für die Filmkunst zu wecken und politische Diskussionen anzuregen“.
Es ist eines der dienstältesten Festivals im Rheinland, doch vor zwei Jahren hatten die Internationalen Stummfilmtage in Bonn plötzlich mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, weil die städtische Förderung gekürzt werden sollte. Auch im letzten Jahr war die Ausrichtung des Festivals keinesfalls gesichert.
In den Ferien können Kinder im Metropolis die ein oder andere Reise erleben – zumindest auf der Leinwand. Ganze 53 Filme stehen auf dem Programm. Neben jüngeren Animations-Hits wie „Toy Story“, „Epic“ oder „Ice Age“ sowie Kinderfilmklassikern wie Heidi und diversen Astrid Lindgren-Verfilmungen wurde in diesem Jahr besonders tief in die Kiste gegriffen.
„Und Du gleitest durch Spiralen der Erinnerung / Durch Verzweiflung und auch durch Freude“ sang Hildegard Knef 1970. Die Erinnerung ist Teil unseres Seins und kann die Gegenwart fest im Griff haben. Aber auch das Vergessen kann fatale Folgen haben. Beides sind im Film gerne verwendete Topoi, die die Reihe „Out of the Past“ aufgreift. In diesem Jahr widmet sich das Open Air Kino der Filmbar auf der Dachterrasse des Museum Ludwig der Rückkehr des Vergangenen und Verdrängten.
Vom 4. bis 7. Juli feiern die Kölner Kino Nächte wieder an einem verlängerten Wochenende das Kino und die Filmkunst. An den vier Tagen und Nächten werden an 12 Spielstätten 85 Filme gezeigt. Darunter sind Previews und Premieren aktueller Filme aus den kommenden Kinoprogrammen, aber auch Klassiker und Raritäten.
Während hunderte Randalierer sich in Paris nach einer Groß-Demo gegen die „Homo-Ehe“ eine Straßenschlacht mit der Polizei lieferten, gingen zeitgleich in Cannes die Filmfestspiele mit der Preisvergabe zu Ende. Und als wollte die Jury die Ausschreitungen in Paris kommentieren, vergab sie die Goldene Palme an Abdellatif Kechiche für seine dreistündige Bestandsaufnahme einer lesbischen Liebe.
Einmal jährlich wird Oberhausen international. Das weltweit älteste Kurzfilmfestival versammelt wieder narrative bis experimentelle Filmarbeiten aus aller Welt.
Die einen wollen weg, dürfen aber nicht weg. Andere wollen irgendwo hin bzw. dabei sein, und dürfen wiederum das nicht. Die Filmreihen „Flucht“ und „Inklusion“ widmen sich der Ausgrenzung auf die eine oder andere Art mit spannenden Spiel- und Dokumentarfilmen.
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