„Was tun“ lautet in diesem Jahr kurz und knapp der Fokus des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund I Köln (IFFF). Es müsse etwas getan werden, angesichts weltweiter ökologischer und politischer Krisen, ist im Programmheft zu lesen. „Wie können entsprechende Gegenentwürfe aussehen? Welche Strategien des Widerstands und Formen des Protests sind möglich und wie positionieren sich vor diesem Hintergrund Künstlerinnen und Filmemacherinnen?“.
Noch bis zum 17. April geben die Jüdischen Kulturtage in 52 Städten in NRW mit über 500 Veranstaltungen spannende Einblicke in das jüdische Leben. Neben Konzerten, Lesungen, Vorträgen und Ausstellungen werden in dem umfangreichen Programm auch Filme gezeigt.
Das Internationale Frauenfilmfestival Köln I Dortmund findet dieses Jahr wieder in Dortmund statt. Rückenwind bekommen die Macherinnen von den neuesten politischen Umwälzungen als auch von aktuellen Arthouse-Hits...
Die 61. Berlinale präsentierte weniger Glamour als ihre Vorgänger. Laut Berlinale-Chef Dieter Kosslik war das nicht Ausdruck einer nun im Film angekommenen Rezession, sondern ein bewußter Blick auf die kleineren Filme. Ob ersteres nun tatsächlich gar keinen Anteil an der weniger prominenten Ausrichtung hatte...
Heißersehnt, der zweite Film "The Future" von Miranda July nach ihrem wunderbaren Debüt "Ich und Du und alle die wir kennen". Ähnlich wie in ihrem Erstling, erzählt July in lockerer, spielerischer Form vom Suchen ihrer Generation. July, die vor ihrer Regie-Karriere experimentelle Kurzfilme, Performance- und Konzeptkunst machte, webt all diese Ansätze in ihre Filme ein. Es geht um...
Zwei Filme des Wettbewerbs beschäftigen sich mit Ehepaaren, die kurz vo der Trennung stehen. Der koreanische Film "Come Rain, come Shine" zeigt ein gut situiertes junges Paar an ihrem letzten gemeinsamen Tag. Sie packt ihre Sachen, er macht Kaffee, kocht und bietet verständnisvoll seine Hilfe an.
Schwere Kost auf der Berlinale: Mit seinem 148minütigen Wettbewerbsbeitrag "Das Turiner Pferd" bringt der ungarische Regisseur Béla Tarr das Kino zu einem Endpunkt. Zumindest sein Kino. Nicht bestätigten Gerüchten zufolge könnte es sein letzter Film sein...
Am Montag kam wieder der Glamour zur Geltung. Im Wettbewerb wurde Ralph Fiennes ungewöhnliches Spielfilmdebüt "Coriolanus" präsentiert, am Abend liefen die Hauptdarsteller Vanessa Redgrave, Gerard Butler, Brian Cox und Fiennes über den Roten Teppich.
Gleich drei 3D Filme brachte der Berlinale-Sonntag. Gemeinsam war ihnen, dass sie die 3D-Technik für das Arthouse-Kino öffnen könnten: Michel Ocelot erzählt auch nach seinem Erfolg mit den Kiriku-Filmen wieder märchenhaftes aus fernen Ländern...
Der Samstag brachte zwei neue deutsche Filme. Ulrich Köhler, dessen Arbeiten der so genannten Berliner Schule zugerechnet werden ("Bungalow", "Montag kommen die Fenster"), zeigte mit "Schlafkrankeit" eine dramaturgisch offene Reflexion über die Entfremdung von Europäern in Afrika, die zugleich einen Kommentar zur Politik der Entwicklungshilfe abgibt.
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