Es war ein großer Abend fürs Große Fernsehen: Am 18. Juni eröffnete die WDR-Produktion „Frau Böhm sagt Nein“ das Festival Großes Fernsehen. Der Fernsehfilm lief im gut gefüllten zweitgrößten Saal des Cinedom, dazu gab es Sektempfang und Popcorn, so viel man wollte. Trotzdem war die Produktion alles andere als Popcornkino, oder besser: Popcornfernsehen – und das im positiven Sinne.
Der Machtkampf in „Alle Anderen“ – er könnte symbolisch für eine gescheiterte Beziehung innerhalb des IFFF stehen. Denn dem diesjährigen Festival, das vom 21. bis zum 26. April in Dortmund stattfand, ging Anfang des Jahres eine traurige Meldung voraus: Der Kölner Feminale e.V. hat die Zusammenarbeit mit dem IFFF Dortmund I Köln e.V. beendet.
Die Tragödie eines jeden Morgens. Der Wecker klingelt zum wiederholten Mal. Raus aus den Federn, rein in die Klamotten. Ab in die Penne. Noch scheint der Blick etwas vernebelt. Irgendetwas hat sich dort verändert. Erstmals steht das Fringe-Zelt nämlich auf dem Schulhof des Gymnasiums Petrinum.
Zum ersten Mal findet das neue Internationale Frauenfilmfestival Dortmund I Köln im Ruhrgebiet statt. Über die 2006 vom Land NRW erzwungene Fusion von femme totale und Feminale rumort es hinter den Kulissen immer noch. trailer sprach mit der Festivalleiterin Silke J. Räbinger über das aktuelle Thema „Freiheit“, die derzeitige Lage im Filmsektor und die Zukunft.
Frauen und Freiheit, das sind zwei Begriffe, die seit gut 50 Jahren zusammengehören. Aber was sagen sie heute noch aus, und was ist Freiheit, wenn mit ihr nur die Aufhebung aus den Zwängen der Gesellschaft von gestern gemeint ist? Interessant wird es, wenn man genau hinschaut. Mit dem Titel „Fokus Freiheit“ ist denn auch das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund I Köln überschrieben.
Bereits für ihren ersten Langspielfilm „Madeinusa“ wurde die peruanische, in Barcelona lebende Regisseurin Claudia Llosa mit zahlreichen Preisen bedacht, unter anderem gewann sie den Debütpreis des Internationalen Frauenfilmfestivals 2006 in Köln.
„Verzaubert“, das Internationale Queer Filmfestival wird volljährig. Im März und April wird das Festival zum 18. Mal durch die Nation touren und in Berlin, Frankfurt, München und natürlich auch der schwul-lesbischen Hochburg Köln gastieren.
Wann bekommt man schon mal einen kurdischen Film zu sehen? Der filmische Output des kurdischen Volkes scheint marginal zu sein. Ein großes Filmland wie Dänemark hat nur 1/5 der Einwohnerzahl Kurdistans, ein cinephiles Land wie Frankreich hat dieselbe Größe wie das Gebiet der Kurden.
Mit einem Besucherrekord und einem Doppel- Bären für Deutschland endete am 15. Februar die 59. Berlinale. Maren Ades Film „Alle anderen“ konnte die internationale Jury mit Tilda Swinton an der Spitze überzeugen.
Eine zehnjährige Erfolgsgeschichte findet Anfang Dezember ihr plötzliches Ende. Das Kölner Kurzfilmfestival „Short Cuts Cologne“ wird vom 3. bis 7. Dezember zum elften und letzten Mal im Kölner Filmhaus Kino stattfinden.
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