Fast 50 Jahre hat die Leverkusener Rheinbrücke auf dem Buckel. Wäre sie ein Mensch, wäre sie in den sogenannten besten Jahren. Ist sie aber nicht. Gerade ihr Stahl, also ihr Knochengerüst, ist spröde und rissig geworden. Deshalb dürfen bis auf weiteres nur noch Fahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen ans andere Ufer. Eine Ersatzbrücke soll so schnell wie möglich gebaut werden. Derweil ergießt sich der Schwerlastverkehr, soweit er das Verbot befolgt, auf die anderen Rheinquerungen, die ebenfalls marode sind. So sehen manche schon den Verkehrsinfarkt in naher Zukunft eintreten und plädieren für viele weitere, breite Brücken, die sie über den Rhein spannen wollen. Konsequenter wäre es aber, den Rhein von Bonn bis Duisburg gänzlich in einen unterirdischen Kanal zu verlegen. Die Güter der Frachtschiffe könnten dann ja auch per Lastkraftverkehr transportiert werden. Und in Köln könnte zusammenwachsen, was zusammengehört: Stammheim mit Weidenpesch, Mülheim mit Riehl, Deutz mit der Altstadt und Poll mit Bayenthal. Wertvolle neue Grundstücke in zentraler Lage würden entstehen. Und das Beste: Viele ohnehin hirnlose Karnevalslieder verlören ihren Sinn oder müssten zumindest umgetextet werden.
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