Das Filmnetzwerk LaDOC lädt am 23.10. zu einem „Next Generation“-Abend ins Kölner Filmhaus. Drei junge Filmemacherinnen stellen ihre jeweils knapp 25-minütigen Kurzfilme vor und sprechen dabei über ihre Zukunftspläne: Kim Lea Sakkal zeigt „Immaculata“, Laura Heinig „Ich fühl deine Stille“ und Lenia Friedrich präsentiert „So ist das Leben und nicht anders“. Wir haben alle drei Regisseurinnen kurz interviewt. Den Anfang macht Kim Lea Sakkal. Ihr Film „Immaculata“ handelt von einer Frau, die aus heiterem Himmel schwanger wird.
Frau Sakkal, gab es einen speziellen Moment oder ein Ereignis, das Sie zu „Immaculata“ inspiriert hat?
Ausgangspunkt war für mich die Frage, wie eine Geschichte wie die der unbefleckten Empfängnis heute wahrgenommen werden würde. In welchem Kontext würde man ein solches „Wunder“ heute verorten und wie würden wir es deuten? Mich interessierte, diese uralte Erzählung in die Gegenwart zu holen und aus einer weiblichen Perspektive neu zu betrachten.
Bei LaDOC wird die Frage nach Strategien für Filmemacherinnen gestellt. Gibt es eine Strategie, die Sie in den nächsten Jahren mit Ihren Filmen verfolgen wollen?
Meine Strategie ist klar auf mein Debüt ausgerichtet, das voraussichtlich 2027 gedreht wird. Dafür bündle ich im Moment alle Kräfte, weil mir bewusst ist, wie entscheidend dieser erste Langfilm ist. Gleichzeitig sammle und entwickle ich bereits Ideen für zwei bis drei weitere Projekte. Da im Filmbereich von der Finanzierung bis zum Dreh alles sehr lange dauert, halte ich es für wichtig, früh Ansätze für zukünftige Filme zu haben. So kann ich nach dem Debüt nahtlos weitermachen, ohne in eine Phase des Stillstands zu geraten.
Infos zur Veranstaltung von LaDOC am 23.10. unter ladoc.de/next-generation/
(Dieser Text erschien zuerst in unserem choices-Newsletter Meine Filmwoche. Hier abonnieren.)
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