Die Knöchel der Faust sind blutunterlaufen. Kein Zweifel, hier hat jemand mehr als einmal kräftig zugeschlagen. Das Cover des neuen Romans „Der Geschmack der Gewalt“ von Frank Bill lässt keine Fragen offen.
Wahnsinn, der helle Wahnsinn! Wer soll das denn alles lesen?! Allein dem Gastland Brasilien wurde auf der diesjährigen Buchmesse mit 117 literarischen Neuerscheinungen gehuldigt. Pi mal Daumen sind laut Deutscher Nationalbibliografie und VLB im gesamten Jahr 2012 80.000 Erstauflagen auf den Markt geworfen worden.
1983 erschien die Science Fiction-Gesellschaftsparabel „Schneekreuzer“ von Jacques Lob und Jean-Marc Rochette. In einer zukünftigen Eiszeit leben alle Menschen in einem endlos langen Zug, der ebenso endlos durch die Schneelandschaft fährt.
Die Frage „Kann ich Ihnen behilflich sein?“ wird nicht mehr gerne benutzt, wenn ein Kunde eine Buchhandlung betritt. Vielmehr muss der Buchhändler den Augenkontakt suchen, andeuten, dass er jederzeit zur Beratung bereit steht, aber mehr als ein Zwinkern soll er sich nicht erlauben.
Mit Tieren sprechen zu können – wer hat nicht als Kind diesen Wunsch gehegt? Mit den Jahren verblasst diese Vision bei den meisten, auch wenn sich mancher Hunde- oder Katzenhalter in meist unbeobachteten Momenten vor seinem Tier zum Affen macht.
Gut, es gibt diese Typen, die halten ihre Leben immer für das einzig wahre, richtige, maßgebliche. Von morgens bis abends geht es nur um sie, ihre Belange, ihre Sichtweisen, ihre Empfindsam- und Empfindlichkeiten. Man könnte kotzen – bis der Moment eintritt, wo für einen selbst die Welt zur totalen Belanglosigkeit verkommt. „Verficktes Herz“ (rowohlt), in gebrochenem Zustand existiert nichts anderes mehr.
Die Granaten schlagen rechts und links neben Akim ein. Seine Eltern sucht er vergebens, Verletzte liegen auf der Straße, orientierungslos läuft er durch das Inferno, bis ihn eine Frau zu sich hinzieht. Während der Nacht hält sie ihn im Arm. Soldaten nehmen das Kind am Morgen gefangen, aber Akim kann in der folgenden Nacht flüchten.
Nach seinem „Der Winter des Zeichners“ veröffentlicht Reprodukt mit „Kopf in den Wolken“ Paco Rocas tragikomische Geschichte aus einem Altersheim. Als seine Aussetzer größer werden, wird Emilio von seinem Sohn ins Altersheim gebracht. Anscheinend wissen es schon alle außer ihm selbst: Emilio hat Alzheimer.
Giancarlo De Cataldo ist Richter am Berufungsgericht in Rom. Er kennt die Schlichen des organisierten Verbrechens in der Ewigen Stadt, die auf der kriminellen Landkarte Italiens stets eine Sonderstellung einnahm.
Was zunächst als Roman begann, verwandelt sich schnell in einen Thriller. Das Schicksal fast aller Personen wird beeinflusst vom Justizapparat, einem unberechenbaren Gefüge aus Regeln und Macht, dem niemand ungeschoren entgeht. Liad Shoham kennt diese Welt als praktizierender Rechtsanwalt von innen.
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