„Es ist die Stunde, euch zu berauschen“, zitiert Christoph Danne Charles Baudelaire und eröffnet damit gemeinsam mit Johanna Eller zum sechsten Mal das Gegenlichtlesen.
Die Bestsellerlisten sprechen eine klare Sprache. Nichts verkauft sich besser als Literatur mit erotischen Sujets. Auf Platz eins, drei und vier der Jahresabrechnung finden sich Titel wie „Shades of Grey“, „Geheimes Verlangen“ oder „Befreite Lust“, und der Börsenverein kann einmal mehr die unverrückbare Tatsache verkünden: „Sex sells“.
Was ne ätzende Situation, in der sich der überaus erfolgreiche Drehbuchautor Charlie Fairburn plötzlich befindet. Ein Leben lang lässt es sich wunderbar über die eigene Endlichkeit philosophieren (und/oder diese verdrängen), doch im unmittelbaren Angesicht des Todes steht plötzlich der ganze Lebensentwurf unter umgekehrten Vorzeichen.
Viele neue Comics widmen sich politischen und historischen Themen
Der Ex-Journalist Pete Dexter, dessen Roman „Paris Trout“ als bislang einziger Krimi mit Amerikas wichtigstem Literaturpreis, dem National Book Award, ausgezeichnet wurde, legt nun ein neues Werk vor. „Paperboy“ führt den Leser in Dexters alte Domäne, die klassische Ära der Zeitungen.
Das Leben hinterlässt seine Spuren?! Wie niedlich: Hier ein Grübchen, da ein paar Fältchen? Johan Willners fotografische Szenen sprechen eine andere Sprache; speziell die Peopleaufnahmen. Stills, inszenierte Momente, stumm und anklagend, Ausschnitte aus dem Leben, in denen es nicht nur um ein paar lächerliche Schrammen geht.
Russen lesen gerne, vor allem auf Deutsche Literatur richtete sich stets ein großes Interesse. Immerhin sprechen in Russland mehr Menschen Deutsch als im Rest der Welt, abgesehen von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aber wer weiß, ob sich in Zukunft überhaupt noch ein Kinder- oder Jugendbuch in Putins Reich verkaufen lässt.
Roger Willemsen schlägt die Welt am Sonntag auf und findet einen anonymen Kommentar zur lit.COLOGNE, in dem das Lesefestival als Ziel des „verschnarchtesten Bachmannpreisträgers“ gescholten wird. Ein treffender Anlass für Willemsen, sich einen Abend lang in der Definition eines Begriffs zu üben, der große Aktualität besitzt und im Auftrag der lit.COLOGNE von sechs Autoren literarisch charakterisiert wurde.
Vorgestellt wird er als „Patenonkel“. Allerdings handelt es sich bei Wilhelm Genazino um einen Onkel, der sich mit Verve für Tarzan und vor allem für dessen Zeichner Edgar Rice Burroughs begeistern kann.
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