Neue Comics zwischen großartigem Debüt und meisterlichem Alterswerk
Hier konnte jemand offenbar gut mit dem Skalpell umgehen. Das Cover des neuen Romans der mehrfach mit literarischen Preisen ausgezeichneten Dänin Susanne Staun wurde aufgeschlitzt und man erkennt durch die Spalten im Papier den blutroten Einband des Buches.
„Stiller Tod“, so lautet der Titel des neuen Romans von Roger Smith, dem Regisseur und Drehbuchautor aus Kapstadt. Aber der Stille folgt bald ein Hurrikan der Gewalt.
Wie so viele hatte ich gehofft, dass die Mayas Recht hatten mit ihrem Weltuntergang.
Olli Pocher macht auf Stefan Raab, Til Schweiger macht auf Schimanski, Markus Lanz macht auf Thomas Gottschalk, Bushido macht auf Mensch – wer einigermaßen bei Sinnen ist, erwartete nicht mehr viel von der Welt, außer vielleicht ihren Untergang.
Man hat es nicht leicht mit ’nem Ratsch am Kappes; oder wie man auf gut Deutsch sagt: mit ’ner dezenten Meise. Zu Karneval mag das nicht auffallen. Doch spätestens, wenn man raus muss aus seinem Kostüm, steht man wieder nackt da und sucht eine alltagstaugliche Tarnung.
Vor einem Jahr starb mit Jean Giraud ein wegweisender Comic-Künstler. Als Gir stand er für den Western „Leutnant Blueberry“, als Moebius hingegen erschuf er surreale Science Fiction-Welten in psychedelischen Bildern.
Man möchte sie anschauen, man möchte sie berühren und in ihnen lesen. Eine Flut von Fotobüchern in allen Formaten – für manche braucht man zwei Tische, um darin blättern zu können – strömt im März in das Forum für Fotografie in Köln. Aus 200 nominierten Büchern hat eine elfköpfige Jury den Deutschen Fotobuchpreis 2013 mit fünf Siegertiteln in Gold und 17 Titeln in Silber ermittelt.
Am Sonntagabend war die Kölner Kabarettistin und Autorin Andrea Volk zu Gast bei der Late Night Leseshow des Slam-Poeten Alexander Bach im „Blue Shell“ und las aus ihrem neuen Buch „Wenn Sie jetzt anrufen, bekommen Sie den Moderator gratis dazu!“.
Ein gutrecherchiertes Bildband zeigt noch nicht bekannte Aufnahmen der Rheinmetropole zwischen 1880 und 1940.
Nur das Wetter vermag derzeit die Lust auf Bücher zu bremsen. Eine Branche, die seit Jahren schleichende Verluste hinnehmen muss und sich in den großen Ketten darauf verlegt, mehr Spielsachen und Krimskrams als Bücher zu verkaufen, verzeichnet im Weihnachtsgeschäft ansehnliche Umsatzsteigerungen.
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