Wenn Holygram ihre düsteren musikalischen Ergüsse in den Saal hineinschleudern, meint man auf ein Konzert von The Cure in den 80er Jahren zurückversetzt zu sein. Doch dann stellt man fest: Nein, es ist das Jahr 2017, und dies ist eine Kölner Newcomerband. Eine vielversprechende.
Der Stadtgarten Köln wird zum Europäischen Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik und bewies mit dem Winterjazz, dass der variantenreichen Sound Besucher allen Alters anzieht.
Das Newcomerfestival präsentierte junge, aufstrebende Bands. Wir waren da und haben mit der Londoner Punkband Shame gesprochen.
Die amerikanischen Avantgarde-Jazzer gastierten in der Philharmonie Köln mit meditativer Musik an den Grenzen des Möglichen.
Neben der Cologne Music Week (14. bis 21. Januar) locken Pttrns und Andreas Spechtl, Conor Oberst, Charles de Goal, Moneyboy und LGoony weg vom Fernseher.
Im und um den Stadtgarten soll es am 14. Januar wieder ein Jazzkonzert-Marathon geben. Wer Jazz in seiner Vielfalt erleben will, sollte sich den Abend freihalten.
Wir hören diesen Monat Sun Ra, Baba Zula, Brandt Brauer Frick, Pat Thomas und Winston „Shadow“ Bailey.
Live klingt besser: Das vorweihnachtliche Musikprogramm bestreiten Keshavara, ABC, Maeckes, Melt Banana, The Wave Pictures, Tenniscoats und Jaga Jazzist.
Neues auf Alu und Vinyl vom Orkesta Mendoza, Le Pop, Alex Izenberg, Slapp Happy, Lawrence English und Jamie Stewart, Mathias Schaffhäuser und Acid Arab.
Alte und neue Stücke, Eigenkompositionen und Improvisationen standen auf dem Jazz-Programm von Martin Sasse und seinen kongenialen Mitspielern: Den Leuten hat‘s gefallen.
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