Langsam, langsamer, am langsamsten: Im März regiert bei den Neuerscheinungen die Entschleunigung.
Es gibt Musik, die möchte man den ganzen Tag summen, mitsingen, sich von ihr durch den Tag begleiten lassen. Die traurig-nachdenklichen Melodien des Kölner Duos toi et moi gehören dazu.
Köln floriert. Diesen Eindruck gewann zumindest, wer im Januar die Cologne Music Week miterlebte. Rückblickend kann vor allem festgestellt werden: Das Festival hat sich als neue feste Größe in der Musiklandschaft etablieren können.
Der Februar wird nicht langweilig: Klassik gemischt mit Low Fi, Folk, Traditionelles sowie Hip Hop gibt es zu sehen und zu hören. Für Freunde von Gesang ist ebenfalls gesorgt. Die Kölner Musikszene bietet ein breites Spektrum von Bands und Solo-Künstlern, dieses Mal besonders aus dem angelsächsischen Raum.
Der Februar bringt neue Platten von The Chap, Die Sterne und Mouse on Mars, aus Köln kommen Platten von Burnt Friedman und Ziggy Kinder.
Wohin bewegt sich die musikalische Szene „an der Schnittstelle zwischen Ambient, Techno und Contemporary Classic“? Bleibt sie ein gerne selbstreferentielles Minderheitenprogramm oder bietet sie einen über sich selbst hinausweisenden Mehrwert?
Die Cologne Music Week präsentiert als Tochterveranstaltung der c/o pop von analoger Instrumentation über Minimal bis Techno vom 16. bis 22. Januar ein anspruchsvolles Programm. Neben vielen Szene-Orten kommen auch ungewöhnliche Veranstaltungsorte zum Einsatz.
Auf der Suche „nach dem mystischen Element in der Jetztmusik“ landet das siebte Ambientfestival der E‘de Cologne erneut in der Kölner Basilika St. Aposteln.
Zum Abschluss ihrer „Retrospektive“-Tournee spielten Erdmöbel im Kölner „Gloria“. Ein stark beklatschter Auftritt einer Band, die offensichtlich nichts falsch machen kann.
In seiner kurzen Karriere bis zu seinem frühen Tod hat Tim Buckley eine waghalsige Reise vom Singer/Songwriter zum experimentellen Vokalisten vollzogen, um zum Schluss wegen mangelnden Erfolgs von der Plattenindustrie verramscht zu werden.
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