Mehr als die – kostenlos zugängliche – Präsentation an einer Wand ist es jetzt, im Stadtmuseum, nicht. Zu viel im Leben von Olga Oppenheimer (1886–1941) ist noch unbekannt, und zu wenige ihrer Bilder haben sich erhalten. 1918 wurde sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und 1941 im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen ermordet. Vor diesen furchtbaren Zeiten war sie eine engagierte Künstlerin, die den Gereonsklub in Köln mitbegründet und ihre eigenen Malereien, Holzschnitte und Zeichnungen in den früher 1910er Jahren international gezeigt hat. Man möchte mehr über sie und ihr künstlerisches Werk wissen – gut, dass hier ein Anfang gemacht wird.
Olga Oppenheimer | bis 13.9. | Kölnisches Stadtmuseum | 22 12 23 98
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