Viel vorgenommen hat sich der bekannte finnische Pianist, Dirigent und Komponist Olli Mustonen für Christi Himmelfahrt in Wuppertal. Denn an zwei Orten ist er an zwei ganz unterschiedlichen Veranstaltungen beteiligt: einerseits Musik zu einem Gemälde und Kammermusik andererseits.
Los geht es am Nachmittag mit einer Reise in die jazzbegeisterten 1920er Jahre im Von der Heydt-Museum. Dort ist das Programm mit „An die Schönheit“ überschrieben. Denselben Titel trägt ein zur Sammlung des Kunstmuseums gehörendes Selbstporträt von Otto Dix aus dem Jahr 1922, das ihn inmitten einer abendlichen Tanzszene darstellt. Die stellvertretende Museumsdirektorin Anna Storm und der Musikwissenschaftler Tobias Bleek setzen sich im Dialog mit der Rolle des Jazz in der Weimarer Republik auseinander. Dazu spielt Mustonen Werke aus dieser Zeit von Erwin Schulhoff und andere junge Komponisten.
Anschließend geht es auf den Johannisberg, wo auf den Pianisten vier seiner Landsleute im Mendelssohn-Saal der Historischen Stadthalle warten. Es sind Antti Tikkanen und Minna Pensola an den Geigen, Atte Kilpeläinen an der Bratsche und Tomas Djupsjöbacka am Cello, seit 2001 bilden sie das Streichquartett Meta4. Drei Werke stehen auf dem Programm: Eröffnet wird das Kammerkonzert mit Sergej Prokofiews fünfter Klaviersonate (Op. 38) in der Version von 1923. Das Klavierquintett in A-Dur (Op. 81) von Antonín Dvořák beschließt den Abend. Die beiden Stücke rahmen das Klavierquintett (2017) in drei Sätzen aus Mustonens Feder ein.
Dieses Konzert wird für den WDR 3 aufgezeichnet. Der Sendetermin steht noch nicht fest.
Olli Mustonen | Do 14.5. 15 Uhr & 19 Uhr | Von der Heydt-Museum, Historische Stadthalle | klavierfestival.de/kuenstler/olli-mustonen/
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