Der Kölner Künstler Peter Gilles (1953-2017) war ein Extrem-Künstler. Er begab sich in Situationen der existenziellen Herausforderung (z.B. am Krater eines aktiven Vulkans) und nutzte vor allem sein eigenes Blut, das er bis zum Limit entnehmen ließ, für seine Zeichnungen und Performances. Immer ging es ihm um die Klärung der eigenen Identität und Vergewisserung seiner Selbst. Die Kabinett-Ausstellung stellt Gilles nun vor und befragt die Aktualität seines künstlerischen Vorgehens und seiner Haltung. Dazu zeigt sie auch Werke anderer Künstler, die mit (Tier-) Blut gearbeitet haben: Joseph Beuys, Jenny Holzer und Hermann Nitsch etwa.
Am Rande des Vulkans | bis 31.10. | Kunstmuseum Villa Zanders Bergisch Gladbach
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