Wenn sie nicht gerade Pizzas und Burger ausliefern, setzen sie sich für bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne ein: Fahrradkuriere gründeten trotz Widerständen einen Betriebsrat bei Deliveroo, gehen an die Öffentlichkeit und teilen ihre Geschichten auf der Facebook-Seite „Liefern am Limit“ miteinander.
Moderne Lieferdienste machen es möglich: Hol dir dein Abendessen per Telefon, die Getränke per Mausklick und den Nachtisch per Smartphone. Doch gibt es auch eine Kehrseite: denn der Job als Fahrradkurier oder Kistenschlepper schlaucht und ist häufig schlecht bezahlt.
Performancekünstler müssen sich ihren Platz in der Stadt immer wieder neu erkämpfen. Um Diskurs, Tanz und Performance im öffentlichen Raum ging es am Dienstag mit einem ersten Praxistest für das „Palais Temporär“ auf dem Rudolfplatz und einem richtig langen Diskussionsabend.
Am Samstag ab 16 Uhr wird mit der Wiederinbetriebnahme der „Wasserkinetischen Plastik“ zugleich der Startschuss für einen wiederbelebten Ebertplatz gegeben, der zum Verweilen einlädt und mit kulturellen Angeboten Besucher anlocken soll.
„Köln ist ein Waschbrettbauchverein“, sagt Sonja Kabou, sie ist als Frau noch eine Exotin unter den Fahrradbastlern. Ihre Werkstatt hat sich auf alte Fahrräder spezialisiert und ist eine eigene Welt zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Gestern wurde vor dem Rathaus der Grundstein für ein bundesweit einmaliges Museum gelegt. Die Eröffnung als Teil der Via Culturalis ist für das Jahr 2021 geplant.
In Köln geht es sehr langsam voran – ob im Verkehr oder in der Verkehrspolitik. Ralph Herbertz vom VCD Regionalverband Köln macht sich für eine zeitgemäße Mobilität stark.
In einer neuen Diskussionsreihe sprachen Experten in der Volksbühne am Rudolfplatz kontrovers über Risiken und Chancen der Digitalisierung und deren Ist-Stand in Deutschland.
14 Jahre nach dem Nagelbomben-Attentat in der Keupstraße wurde dort am Samstag insbesondere über Erinnerung und das geplante Mahnmal von Ulf Aminde gesprochen.
Im Eigelsteinviertel, vor allem aber im Agnesviertel dürfte der autofreie „Tag des guten Lebens“ am 1. Juli auf fruchtbaren Boden fallen. Ein Fokus soll auf alternativer Mobilität liegen.
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