Im Oktober ist ein wichtiges Projekt für die Kölner Theaterszene online gegangen: Unter www.theater.koeln finden Zuschauer und Interessierte jetzt sowohl einen umfassenden Spielplan aller Kölner Theater als auch Informationen zum Profil und ästhetischen Ansatz aller freien Theatergruppen und Häuser, einschließlich des Kölner Schauspiels und der Kölner Oper. Ein wegweisendes Pilotprojekt, das in dieser Form bislang in keiner deutschen Stadt zu finden ist.
Je nach Vorliebe können hier Filter wie „Erwachsenentheater“, „Kinder- und Jugendtheater“, „Schauspiel“, „Performance“ oder „Tanz“ usw. über das Programm gelegt und damit einzelne Veranstaltungen, die den eigenen Interessen besonders entsprechen, herausgefiltert werden. Die Einpflegung von Inhalten zu den Theatern erfolgt aktuell über eine Redaktion, welche die Handhabung für die Theatermacher im Moment noch etwas schwerfällig macht. Den Spielplan kann jede Theatergruppe und jedes Theaterhaus selber mit eigenen Spielterminen füllen, hier fehlt es allerdings an Möglichkeiten, Veranstaltungen, die nicht in klassischen Theaterräumen oder an alternativen Spielstätten stattfinden, ebenfalls einzupflegen. Kinderkrankheiten, die sicher bald behoben sein werden. Insgesamt stellt die neue Seite eine große Verbesserung gegenüber der bisherigen theaterszene-koeln.de-Seite hinsichtlich ihrer Übersichtlichkeit und auch der Benutzerfreundlichkeit für normale Theaterbesucher dar. Man kann dem Projekt also nur dauerhaften Erfolg wünschen und jeden ermutigen, die neue Homepage zu nutzen, um sich einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten der Kölner Theater zu verschaffen.
Obwohl die Kölner Tanz- & Theaterpreise traditionsgemäß erst am ersten Montag im Dezember im Kölner Mediapark verliehen werden, ist es ebenso Tradition, den Kölner Ehrentheaterpreisträger eines jeden Jahres weit im Voraus bekannt zu geben, um ihm die volle Aufmerksamkeit zu sichern: Die Jury für den mit 2.600 Euro dotierten Kölner Ehrentheaterpreis, die aus den bisherigen Ehrentheaterpreisträgern besteht, vergibt diese Würdigung im Jahr 2016 einstimmig an den iranischen Theatermacher Ali Jalaly: „Ali Jalaly hat sich in über zwanzig Jahren in vorbildlicher Weise für den internationalen Kunst- und Kulturaustausch eingesetzt. Er arbeitet in zwei kulturellen Kontinenten für Akzeptanz des jeweils Anderen und für Respekt und Verständigung. Dabei lässt er sich auch durch schwierige politische Umstände nicht aufhalten. Ali Jalaly ist ein herausragendes Beispiel für gelungene Integration“, so die Begründung der Jurymitglieder.
Ali Jalaly wurde 1958 im Iran geboren und kam nach einem Regie- und Schauspielstudium an der Kunstakademie Teheran 1983 nach Deutschland. Hier arbeitete er zunächst mehrere Jahre als Schauspieler an den vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach. Seither ist er als freier Regisseur und Autor an den unterschiedlichsten Häusern, in Köln unter anderem am Schauspiel Köln, am Theater im Bauturm, im Arkadas Theater, im Comedia Theater und im Theater Tiefrot tätig. Der Kölner Ehrentheaterpreis wird am 5. Dezember im Rahmen der Verleihung der Kölner Tanz- und Theaterpreise überreicht – wir gratulieren bereits jetzt ganz herzlich.
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