Unnachahmliche Mischung aus Musik und Nonsens: Helge Schneiders musikalische Standup-Comedy bleibt ein meisterliches Unikat, wie seine laufende „Buxe voll“-Tour unter Beweis stellt.
Warum stürzen sich die Theater zwar auf Ibsen, aber kaum auf diesen Text, der so den Nerv der Zeit trifft? Ein Badearzt deckt auf, dass das Wasser im Heilbad vergiftet ist, für dessen Lage neben dem Wasserkraftwerk sein Bruder, der Bürgermeister, verantwortlich ist.
Das feierliche Läuten der Domglocken und die Stimme eines Kommentators im Ohr, der beschreibt, was in diesem Moment geschieht. Ich gehe in die Kathedrale, sehe trauernde Menschen, festlich gekleideten Klerus, höre das Kyrie – Stopp. Moment.
M wie Money. Fest umklammert Papa Harpagon den blauen Buchstaben aus dem Wort HOME, das in großen Lettern auf der Bühne im Theater der Keller steht. Geld ist ihm sein Lebensinhalt, sein Sohn Cléanthe nennt ihn deshalb einen Kotzbrocken und hätte doch so gern sein Stück vom Kuchen.
Zwei Schimmel stehen im Innenhof des ehemaligen Bonner Behördenhauses und knabbern Grünzeug. Ein Stromzaun beschneidet ihre Freiheit. Ein ebenso weißer Gattungskollege aus Pappmaché hat dafür weiter hinten einen Lampenschirm auf dem Kopf, dazu wandert der Polizeichor in Uniform und baumelnder Knarre im Viereck und singt wie Beethovens Gefangenenchor. Oh welche Lust?
Die drei Figuren in Ingeborg von Zadows Stück stehen fürs Anders-Sein, und zusammen flüchten sie sich in eine Phantasiewelt. „Über Lang oder Kurz“ scheint einfach gestrickt, fasziniert aber durch seine hintergründige und phantasievolle Inszenierung. So ist es nicht nur für Kinder 6+, sondern auch Erwachsene überaus sehenswert.
Zum elften Mal laden Kölns kleine und große Bühnen zur Theaternacht - und wer einmal das Vergnügen hatte, sich in den unterschiedlichsten Häusern freundlich empfangen und künstlerisch bewirten zu lassen, liebt diese Veranstaltung.
Berliner Schaubühne, Düsseldorfer Kom(m)ödchen, Radio Tele Luxemburg. Nun ist Hugo Egon Balder wieder im Theater angekommen. Boulevard-Erneuerer René Heinersdorff jagt den gebürtigen Berliner durch eine rasante Geschlechterkomödie.
Nach dem Kölner Schauspiel unter Karin Beier befindet sich nun auch die Kölner Oper unter der Leitung von Uwe Erik Laufenberg auf der Überholspur: Von Fachjournalisten wurde sie jüngst zur besten Oper in NRW gewählt.
Die Aktualität von Kleists „Michael Kohlhaas“ liegt für Irene Schwarz, eine der Gründerinnen des N. N. Theaters, „förmlich auf der Straße“. Die Geschichte vom Rosshändler, dem ein Unrecht geschieht, das von der Bürokratie eines korrupten Staates noch vervielfacht wird...
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