An Pfingsten kommt der Geist übers Fleisch, da sollte man sich an der frischen Luft aufhalten. Die Comedia hatte Glück, dass am Pfingstsonntag die Sonne schien, dem einzigen Tag, an dem...
Krankheit ist teuer. Klistiere, Pülverchen, Aderlass – hier zehn Sous, dort 30 – nicht gerade wenig, was Apotheker und Arzt ihrem Patienten in Rechnung stellen.
Mit einem IAMHERE in leuchtend roten Lettern im Bühnenbild von Horváths „Jugend ohne Gott“ hatte PiaMaria Gehle zu Beginn der Spielzeit ihre Intendanz am Theater der Keller eröffnet.
Das erste was zu hören ist, sind knallende Kiesel. Dann wandern die Protagonisten durch das Publikum auf die Bühne, die voller Lumpen ist, ein ausgeschütteter Kleidercontainer vielleicht.
Die Honoratioren der Kulturverwaltung und der Gastgeberländer haben Platz genommen, das Festival kann beginnen. Und was sehen sie? Eine Raummassage! Dennis Deter und Anja Müller aus Berlin verpassen der Studiobühne eine Spezialbehandlung unter dem Titel „The End of As We Know“.
Ein Ehepaar trifft sich neun Jahre nach der Trennung wieder. Das Grab des gemeinsamen Kindes muss umgebettet werden, weil „Gift“ im Boden des Friedhofs gefunden wurde.
Nicht zuletzt an dieser Stelle wird der mangelnde internationale Input für die hiesige Theaterszene und das Kölner Publikum oft beklagt, doch von Mitte Juni bis Anfang Juli ist alles ganz anders: Gleich drei freie Theaterfestivals ringen um die Gunst des Publikums und bringen internationale Produktionen unterschiedlicher Couleur und Qualität in die Stadt – die Akademie der Künste der Welt lässt bereits grüßen.
Nun hebt sich der Schenkel, nun wackelt das Bein. Ähnlich dem Türmer in Goethes Totentanz muss sich Amelie Niermeyer in Düsseldorf gefühlt haben, das Laken in der Hand, doch fünf Jahre auf der Flucht vor den Gerippen.
Aktenzeichen 098. Hinter diesen drei Ziffern verbirgt sich meine Existenz als Angeklagte. Die Akte dürfe auf keinen Fall verloren gehen, schärft mir die gar nicht mal unfreundliche Dame in der Zentralregistratur ein und händigt mir einen Laufzettel für die nächsten sechs Stunden aus.
Als Andreas Dresens Film „Wolke 9“ vor drei Jahren in die Kinos kam, waren Kritiker und Publikum vor allem vom authentischen Spiel der Darsteller begeistert. Wie die Liebe der 65-jährigen Inge zum sieben Jahre älteren Karl erwacht, wie die beiden sich näher kommen und Inge sich schließlich von ihrem Mann Werner trennt - das war mit derart berührender Natürlichkeit verkörpert, dass man sich eine Bühnenadaption kaum vorstellen konnte.
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