Eine Vorschau auf die Saisoneröffnungen. Nachdem ab 12.9. in „Das Himbeerreich“ Banker aus dem Nähkästchen plaudern, wird der Bonner „Save the World“-Kongress am 3.10. von einer Verdichtung von Shakespeares Königsdramen begleitet.
Die Bühne der Kulturen beleuchtete mit dem Stück „Enter at your own Risk“ die europäische Flüchtlingsproblematik und gab namenlosen Hilfesuchenden ein Gesicht.
Anja Schöne bietet mit „Animal Farm / Revolutionary Pigs“ keine mit Symbolen überfrachtete Parabel des Totalitarismus und politische Besserwisserei, sondern eine moderne, in aktuellen Bezügen verankerte Inszenierung.
Der Stillstand droht sich fortzusetzen. Der Gesetzesentwurf zur Kulturförderung in NRW vermag nicht, sich vom Diktat der Finanzen und dem Kulturskeptizismus zu lösen.
Gregor Schneiders Projekt „Neuerburgstraße 21“ ist mit den Ressourcen des Schauspiels Köln begeh- und erforschbar. Aus der Dunkelheit erreicht man ein Badezimmer.
Regisseurin Charlotte Sprenger präsentiert zwei Monologe zum Leben in der DDR und der Zeit nach der Wende.
In Zuckmayers Stück von 1946 geht es um Offiziere und Bürokraten während des Weltkrieges. Die SS versucht den Luftwaffengeneral Harras, der es mit Schuldgefühlen zu tun bekommt, für ihre Ziele zu gewinnen.
In der Orangerie ist der Titel Programm: Krieg und Propaganda sind die Themen, denen sich das Brachland-Ensemble und das nö-theater mit einer Mischung origineller Methoden nähern. Dabei wird ein Bogen von 1914 zu 2014 gespannt.
Gibt es ein richtiges Leben im falschen? Futur3 macht sich in seinem neuen Projekt „Zum Goldenen Leben“ Gedanken. Ein Gespräch mit dem künstlerischen Leiter André Erlen.
Im Kabarett-Monat Juli kann man mit WirtzHaus recht günstig davonkommen und werktäglich neue Talente begutachten. Im Senftöpfchen wird ab 16.7. der Bayer Max Uthoff zu Gast sein.
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