Zwischen Belehrung und bewegenden Geschichten: Dokumentartheater am Freien Werkstatt Theater.
Was passiert, wenn sich die bisher für englischsprachige Aufführungen bekannte Gruppe Port in Air mit dem vielleicht nationalsten aller deutschen Künstler beschäftigt, zeigt Regisseur Richard Aczel am Kölner arttheater.
Kaum einer kommt mehr ohne die Beiden aus – Workaholic und Burn-Out sind zum Inbegriff einer überforderten Gesellschaft im 21. Jahrhundert geworden. Regisseur Kay Link inszeniert ein Sprachballett zwischen Selbstdarstellung und Menschen-Maschinen.
Postdramatischer Boulevard, ist das vorstellbar?
Der Kampf zwischen den Geschlechtern ist ein nie enden wollenden und immer aktuelles Thema und dass man die Geschichten der Bibel auch abseits von Gott und Religiosität, nämlich als Geschlechterkampf, verstehen kann, zeigt Regisseurin Christina Paulhofer in Köln.
Egoismus und fehlende Kommunikation machen aus einer klassischen Komödie eine tragische Familienkatastrophe. Mit viel Gefühl inszeniert German ihr Debütstück am Kölner Theater.
Ein Potpourri verschiedenster Gefühle bietet das Rheinland in Sachen Komik: Ob unterhaltsamer Ratespaß, ein Ausflug in die sündige Modewelt oder geballtes Wettbewerbskabarett – für jeden ist etwas dabei.
Bei den Kölner Theaterpreisen gab es viele Gewinner
Moritz Sostmann inszeniert Kafkas Romanfragment als Puppenspiel.
Es ist schon ein Kreuz mit diesem Stück. So oft freudig gesehen, so oft boshaft amüsiert und doch bleibt es immer mehr eine Zeitreise in eine Vergangenheit, die nie mehr wiederkommt, weil sie von der Gegenwart längst ad absurdum geführt wurde.
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