choices: Frau Kautter, Herr Dietrich, das FWT startet mit einem Stück über Sicherungsverwahrung und Maßregelvollzug in die neue Saison. Was macht das Thema so brisant?
Inken Kautter: Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat 2011 entschieden, dass die Sicherungsverwahrung, wie sie in Deutschland gehandhabt wird, nicht den Menschenrechten entspricht.
Angetreten mit dem Ziel aus der Orangerie ein Label zu machen, wünscht sich Marko Berger mehr Zusammenarbeit mit den Künstlergruppen im Haus.
choices: Frau Velhagen, wie kam es zum Leitungswechsel bei Drama Köln?
Philine Velhagen: Der erste große Einschnitt kam 2007, als Malte Jelden an die Münchner Kammerspiele gegangen ist. Die großen Projekte wie die Temporäre Theatrale Zone, die Bespielungen des Hotels Barceló oder die Stückewettbewerbe waren damit vorbei.
Nicht jeder besitzt die Gabe, auf dumme Fragen eine schlagfertige Antwort zu geben. Den meisten Menschen fällt sie erst Stunden später ein. Selbst einem Improvisationsgenie wie Sascha Korf geht es manchmal so.
Für alle Fans des theater der keller wäre es eine gute Nachricht: Durch die gesonderte Bereitstellung von 200.000 € will die Politik eine Entscheidung des Theaterbeirates der Stadt Köln von vor eineinhalb Jahren zurücknehmen, um den Fortbestand des Theaters bis zur nächsten Entscheidung über Konzeptionsförderungen in zwei Jahren zu sichern.
Die Zeit der digitalen Speichermedien ist vorbei. Aus. Schluss. Der blinde Hamm hockt an einem Schreibtisch, hämmert gelegentlich auf eine Schreibmaschine ein.
Theateradaptionen von Kinofilmen gibt es häufig; oft scheinen sie weniger inhaltlich motiviert denn dem Schielen auf die Werbewirkung eines erfolgreichen Stoffes geschuldet.
Ein Haus ohne Möbel. Ein weißer Salon.Der titelgebende Kirschgarten von Anton Tschechow ist in der Bonner Inszenierung von Klaus Weise nicht zu sehen.
Mit Schauspielern wie Moritz A. Sachs, Volker Lippmann oder Hanno Dinger inszeniert Stefan Krause Hofmannsthals „Jedermann“ im Garten des Hotel Hopper.
Auch Schimpansen können lustig sein. Wenn das Alpha-Männchen hinkt, weil es sich verletzt hat, äfft es der hinter ihm herlaufende Geschlechtsgenosse gerne mal nach.
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