Draußen tobt die Barbarei, drinnen zersetzt sich die alte Welt. Andrea Breth inszeniert am Düsseldorfer Schauspielhaus „Marija“ von Isaak Babel, ein Gesellschaftspanorama aus dem revolutionären Petrograd des Jahres 1920.
Nachwuchsregisseur Niklas Schulz hat von Polizisten verfasste Prosa studiert und in einem Stück verarbeitet: Durch „eins.eins.null“ sucht er, uns „den Mensch hinter der Uniform“ näher zu bringen.
Das hatte ich mir so nicht vorgestellt: Ausgerechnet im Februar, dem Karnevalsmonat im Rheinland, muss ich mit einer traurigen Nachricht beginnen. Eigentlich wollte ich auf Alternativen zum närrischen Treiben hinweisen
Wenn ein sich selber freiwillig zusammenwürfelndes Orchester begnadeter Musiker auf die zuckenden Gesten eines Frontmannes reagiert – die teils klein den einzelnen zum Solo auffordern, teils mit großer Geste das große Rund von Trompete bis Elektro-Rad zum Kollektiven Bums ermutigen...
„Du bist der üble Hetzer“, brüllt Othello und drängt Jago mit dem Unterarm an die Wand. Er legt seine Hand an den Kehlkopf des Manipulators und drückt zu, als ob er dem Intrigantentum, der Bosheit und Niedertracht einfach die Luft abdrehen wollte...
Der beliebte Kinderkrimi von Erich Kästner umgekrempelt: Regisseur Frank Hörner versetzt das Stück an der Comedia Köln in die JVA Köln-Ossendorf. Mit schriller Komik, einer Musikcollage und einem überraschenden Bühnenbild ist das Stück nicht nur für Kinder spannend.
Gerd Buurmann und Hildegart Scholten präsentieren Kunst gegen Bares - jeden Montag Abend im artheater in Ehrenfeld.
In Ihrem neuen Stück nimmt sich die Regisseurin ein Kinderbuch Claude Boujons vor. Darin kommen sich das flüchtige Kaninchenkind Miki und Fuchssprössling Viki überraschend näher. Eine bezaubernde Geschichte um Feindschaft, Freundschaft, Freiheit.
Gute Vorsätze finden die Vier von der „Schlachtplatte“ vermutlich komplett daneben. Sie halten eher etwas von einer deftigen kabarettistischen Mahlzeit, in deren Verlauf sie die ultimative „Endabrechnung“ vorlegen:
High-Heels lässt man besser zu Hause. Sie eignen sich schlechterdings nicht, um über das löchrige Baustellengerüst zu laufen, das die Szenerie im Loft der EXPO XXI galerieartig umgibt.
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