Bühne.

Kosmos light

Kristóf Szabó inszeniert in der Orangerie „Der Moment“ – Theater am Rhein 01/12

Es ist ein merkwürdiges Wesen (Gwendolin Gemmrich), das über die Bühne der Orangerie tanzt. Bekleidet mit einem fleischfarbenen Lendenschurz und einem Bustier stakst es mit gebeugtem Rücken und ständig sich windenden Armen durch eine Skulpturenlandschaft.

Das Klavier ist eine Tomate

Geistesgiganten am Sachsenring – Theater am Rhein 01/12

Treffen sich Oswald Spengler, Robert Walser und Walter Benjamin auf der Bühne. Fragt der eine: „Was macht ihr?“ Sagt der andere: „Schluss.“ Walser hat sich da schon den Karton mit seinen letzten Dingen unter den Arm geklemmt, nachdem lange von seinem Verschwinden und vom Schrumpfen seiner Sütterlin-Buchstaben die Rede war.

Verlorene Liebe in raumloser Ortlosigkeit

Lothar Kittstein inszeniert „Der große Gatsby“ in Bonner Halle Beuel – Theater am Rhein 01/12

Die Liebe ist ein seltsames Spiel, und ihre Nichterfüllbarkeit führt zu extremen Situationen. Regisseur Lothar Kittstein hat in der Bonner Halle Beuel aus dem bereits mehrfach verfilmten Roman „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald eine stark reduzierte Fassung destilliert.

„Die Angst der Nachgeborenen“

Daniel Schüßler vom Analog Theater über Leni Reifenstahl, die bis heute umstrittene Regisseurin von Nazipropagandafilmen – Premiere 01/12

Daniel Schüßler widmete sich mit dem ANALOG-Theater Leni Riefenstahl, jener kontroversen Figur der Filmgeschichte, die für Schüßler einiges über unseren Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit aussagt.

Schöne Bescherung

Köln ehrt seine Freien Theater – Theaterleben 01/12

Ende eines jeden Jahres gibt es Geschenke. Vor allem die Kleinsten freuen sich am meisten. So auch in diesem Jahr bei der 22. Verleihung der Kölner Theaterpreise für Produktionen und Akteure der Freien Szene Kölns in der SK-Stiftung Kultur im Mediapark.

Stricken als Anarchie

Das Theater 1000 Hertz auf die Suche nach der Utopie – Auftritt 01/12

Die Frau strotzt zwar vor Elan, doch ihre Lebensrealität ist trist. Mann weg, Kinder da, Hartz IV als Alltag. Karin Leyk packt für den Monolog „Würden Sie wirklich?“ die sozialrealistische Brechstange – und bleibt trotzdem ergreifend glaubhaft.

Männer mit Dosen

Theater Tiefrot zeigt den „Männerhort“ - Theater am Rhein 12/11

Gemütlich haben sie's. Einen Raum ganz für sich, ein Sofa, den Kühlschrank bis zum Anschlag gefüllt mit Bierdosen und einen Fernseher, auf dem gerade das aktuelle Fußballspiel läuft. Was mag eine Männerseele schon mehr begehren.

Mythos und Musik

A.Tonal.Theater in der Studiobühne – Theater am Rhein 12/11

Klangteppich à la Fritsch: Den Text des Berliner Autors, in dem er die antike Geschichte der Persephone verarbeitet, nahm sich Jörg Fürst mit seinem Ensemble vor, führt der Sprache Gesang und Videoeinspielungen zu und lässt das alles in einem Performance-Akt münden. Ein Abend, der seine Zuschauer durchaus fordert.

Kluges Mädchen, spröder Ritter

Gelungenes Jugendstück im Horizont Theater – Theater am Rhein 11/11

Ulrich Hub schrieb das komplexe Stück um Nathan, den Weisen, 2009 zu einer erfrischenden Neufassung um. Die Inszenierung Volker Heins am Horizont Theater nun ist mitreißend und besitzt den nötigen Charme, (junge) Menschen für Lessings Stoff zu begeistern.

Hans in der Keksfabrik

Hänsel und Gretel als fantasievolles Spektakel am Schauspiel Köln – Theater am Rhein 11/11

Das Hexenhäuschen: Eine Keksfabrik. Hänsel: Ein Fließbandarbeiter. Das, was uns das Kölner Schauspiel derzeit als Singspiel nach Humperdinck für Erwachsene und Kinder darbietet, ist durchaus eigensinnig inszeniert und mag zunächst befremden. Doch ist es gerade deshalb auch durch und durch sehenswert.

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