
Eva Hesse
Deutschland 2015, Laufzeit: 105 Min.
Regie: Marcie Begleiter
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Anmutiges Portrait einer großen Künstlerin
Nicht Kunst, nicht Nichts
„Eva Hesse“ von Marcie Begleiter
Dass Eva Hesse im Alter von 31 Jahren an einem Gehirntumor stirbt, ist mehr als tragisch. Der Film vollzieht diese Tragik nach. Ein Glücksfall dabei ist, dass die in Hamburg geborene und 1939 mit den Eltern und der Schwester in die USA emigrierte Künstlerin Tagebuch geführt hat. Darin legt sie das Wesen ihrer Arbeit dar. Der Film zitiert daraus und weiß damit aus erster Hand von Eva Hesse und ihrem Schaffen zu erzählen.
Abgesehen von zwei kurzen, unpassenden Animationssequenzen, nähert sich der Film seiner Protagonisten wundervoll anmutig, erzählt von fruchtbarer Unbeherrschtheit, von Liebe und Pop Art, von Zweifeln und Fleiß und macht die Kreativprozesse erfahrbar. Wem Eva Hesse bisher eine Unbekannte war, hat hiermit das Glück, sie lebhaft kennenzulernen.
(Hartmut Ernst)
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