
Im Spiegel meiner Mutter
Deutschland 2026, Laufzeit: 95 Min., FSK 12
Regie: Jutta Brückner
Darsteller: Corinna Harfouch, Carla Juri, Hildegard Schmahl
>> www.x-verleih.de/filme/im-spiegel-meiner-mutter/
Tochter-Mutter-Drama
Generationenkonflikte
„Im Spiegel meiner Mutter“ von Jutta Brückner
Die Professorin Ursula (Corinna Harfouch) hat kürzlich ihre Mutter verloren und sorgt sich gleichzeitig um ihr klammes Institut. Mit einer von ihr entdeckten Moorleiche hofft sie auf Ruhm und Forschungsgelder für den Lehrstuhl. Ihre assistentische Aushilfe Mel (Carla Juri) hilft ihr beim Präparieren der Leiche und wird zugleich zur inneren Stimme, die Ursula zur Aussöhnung mit ihrer Vergangenheit verhilft. Denn neben der Trauer empfindet Ursula noch sehr viel Groll gegenüber der Verstorbenen.
In dunklen Bildern erzählt Brückner eine Tochter-Mutter-Geschichte, die den letzten Teil einer Trilogie bildet: Sie begann 1975 mit der Doku „Tue Recht und scheue Niemand“, 1980 folgte der Spielfilm „Hungerjahre“. Man muss diese zwei Filme jedoch nicht gesehen haben – es reicht, ein Boomer zu sein, um die Erwartungen, Enttäuschungen und Traumata zweier Generationen nachzuempfinden.
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