
Seefeuer
Italien, Frankreich 2016, Laufzeit: 108 Min., FSK 12
Regie: Gianfranco Rosi
Darsteller: Samuele Pucillo, Mattias Cucina, Samuele Caruana
>> www.seefeuer.weltkino.de
Bildstarker Dokumentarfilm über die italienische Insel Lampedusa
Getrennte Welten auf kleinem Raum
„Seefeuer“ von Gianfranco Rosi
Lange schon landen Flüchtlinge auf der kleinen Insel Lampedusa bei Sizilien. Regisseur Gianfranco Rosi hat dort Monate gelebt und (selbst) gefilmt. Das Leben vieler Bewohner wird von den Geflüchteten nicht berührt. Manche befassen sich mit den Erschöpften, den Kranken, den Toten, die das Meer ausspuckt. Meist begleitet die Kamera einen engagierten Arzt und den Jungen Samuele, der (trotz Seekrankheit) Fischer werden will wie der Vater und für manche Lacher sorgt. Man kocht und isst, ein Amateur-DJ verliest Radio-Nachrichten und spielt Wunschmelodien, u.a. das Lied „Fuocoammare“, das dem Film den Titel gab.
Das eigentümliche Nebeneinander der Leben gibt diesem konzentrierten Film große Sogkraft. Bei der Berlinale war klar: Das ist der Film zu unserer Zeit. „Seefeuer“ erhielt den Goldenen Bären der Jury unter Meryl Streep.
(Ingrid Bartsch)
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