„Enter the Void“ von Gaspar Noé: Über zweieinhalb Stunden lang aus der subjektiven Perspektive seines toten Protagonisten gefilmt. „Kinatay“ von Brillante Mendoza: Der Zuschauer steckt zusammen mit der Hauptfigur in einem Kleinbus, auf dem Weg zu einem fürchterlichen Verbrechen. „Mary & Max“ von Adam Elliot: zwei tragische Hauptfiguren – die eine trinkt, die andere ist Autist. Beide sind animierte Knetpuppen. „Me Too“ von Álvaro Pastor & Antonio Naharro: Nicht nur der lebensfrohe Protagonist leidet am Down-Syndrom, sondern auch dessen Darsteller. Vier komplett unterschiedliche Filme, die im August in unseren Kinos starten, denen doch etwas gemein ist: Sie alle loten Grenzen aus, sie alle bereichern das Kino mit inhaltlich-formellen Grenzgängen. Und das in einer Zeit, in der die Spielräume – vor allem in finanzieller Hinsicht – enger werden.
Dietrich Brüggemann, Jahrgang ’76, studierte bis 2006 in Potsdam Regie. „Renn, wenn du kannst“, dessen Drehbuch er zusammen mit seiner Schwester Anna schrieb, ist sein erster Kinofilm.
Der 1963 in Wien geborene Schauspieler Karl Markovics wurde einem breiten Publikum durch seine Rolle des Bezirksinspektors Ernst Stockinger in der Fernsehserie „Kommissar Rex“ bekannt. Die Figur war so beliebt, dass ihr später die eigene Serie „Stockinger“ gewidmet wurde.
Riad Sattouf, Jahrgang 1978, wuchs in Algerien, Libyen und Syrien auf – 1988 kam er nach Frankreich. Seit 2000 ist er erfolgreicher Comiczeichner und -autor. „Jungs bleiben Jungs“ ist sein Filmdebüt.
Wie komplex die Welt ist, konnte man dieses Jahr beim Internationalen Frauenfilmfestival IFFF nicht nur auf der Leinwand erleben. Wegen der isländischen Aschewolke und der damit verbundenen Flugausfälle konnten einige Filmemacherinnen nicht anreisen, andere dagegen waren gezwungen, länger zu bleiben.
Vor zwei Jahren beschlossen Holger Recktenwald, Prokurist bei Rapid Eye Movies, und Manuel Stremmel, Label-Manager bei der Alive-AG, aufgrund ihrer gemeinsamen Leidenschaft für den Dokumentarfilm einen Filmverleih zu gründen.
Bereits Kajols Urgroßmutter war Schauspielerin. Der 1974 in Mumbai geborene Bollywood-Star schreibt diese Tradition nun in vierter Generation fort. Seit 1992 stand Kajol für rund 30 Filme vor der Kamera und wurde mit allen wichtigen indischen Filmpreisen ausgezeichnet. Mit dem auch international äußerst populären Star Shah Rukh Khan teilte sie in rund einem Dutzend Filmen die Leinwand.
Einmal im Jahr hat man in Köln die Möglichkeit, das Fernsehen der Zukunft vorab auf der großen Leinwand zu sehen. Im Jahr 2006 wurde das Publikumsfestival „Großes Fernsehen“ erstmals während des Medienforums NRW gezeigt.
Die Österreicher Tizza Covi und Rainer Frimmel, beide Jahrgang '71, studierten in Wien an der Höheren Grafischen Lehr- und Versuchsanstalt. Nach Auslandsstipendien realisierten sie drei Dokumentarfilme. „La Pivellina“ ist ihr erster Spielfilm.
Seit Anfang des Jahres hat die Senator Film Produktion GmbH mit dem Geschäftsführer und Produzenten Ulf Israel neben Berlin auch ein Standbein in Köln.
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