Wenn Titus aus seiner Kaiserloge hinabschaut auf die Bittsteller seines Volkes am untersten Ende der Treppenanlage, wirklich aus schwindelnder Höhe, dann wird einerseits die Gott gleichende Macht des Römers präsent und anderseits die Winzigkeit und das Ausgeliefertsein des Untertanen, im Staub zertreten.
„Sie werden etwas erleben, was sie noch nie und wahrscheinlich auch nie mehr erleben können: Das Opernhaus wird nie wieder so leer sein!“ Dieses Versprechen des Regisseurs Nicolas Brieger vor der Premiere der Oper „Krieg und Frieden“ geriet missverständlich. Brieger meinte nämlich nicht das Opernhaus, das sich ja in aktuellen Zeiten so schnell füllt mit alten und...
Jede Zeit kürt ihr Instrument. Der Himmel hing nicht von Anbeginn an voller Geigen – auch diese Sinnbilder klingender Klassik mussten sich ihren Weg in die gute Stube der Gesellschaft erst bahnen.
Eine solch prompte Standing Ovation hat die Kölner Oper wohl selten erlebt. Kaum waren die letzten Klänge von Karl Orffs „Carmina Burana“ verklungen, da sprang das Publikum auch schon auf. Die 129 Stars des Abends - Schüler aus Köln und Düren im Alter zwischen 12 Jahren und der Abitur-Reife...
Vor etwas mehr als fünfzehn Jahren übernahm Franz Xaver Ohnesorg, dessen Name ob des besseren Handlings in seinen Jahren als Gründungskopf der Kölner Philharmonie der Kürze halber auf die Formel „FXO“ herunter gekürzt wurde, das Klavier-Festival Ruhr.
Gehen Sie gern in die Oper?
„Wer geht schon gerne hin. Ich auch nicht. Aber das darf ich natürlich nie sagen, das ist ja mein Beruf, ich verdiene damit mein Geld.“
Reinhard Goebel geht es gut. Ihm geht es so wie aktuell den Grünen. Der einstige Geiger und Gründer der „Musica antiqua Köln“, ein Pionier der Alte Musik-Bewegung, bringt es auf den Punkt: „Während man in Gründungszeiten von „Musica antiqua“ schnöde auf das Gekratze herabgeschaut hat, arbeiten sich heute große Sinfonieorchester an dieses Repertoire heran.
„Am siebenten Tage aber sollt ihr ruhen!“ Bibelsprüche haben Karlheinz Stockhausen eigentlich immer interessiert, weil die Wahrheit ja nicht nur im Wein liegt. Deshalb hat seine „Woche aus Licht“ auch sieben Tage und dieser siebte Tag aus „Licht“ erblickt jetzt als Gesamtaufführung des Sonntags erstmals selbiges im Staatenhaus in Köln.
Mit Weichzeichner und rundlicher Beschaulichkeit lässt es sich im Gegensatz zur Architektur des Barock den architektonischen Machenschaften in der Musik eines Johann Sebastian Bachs nicht nahe kommen. Doppelung der Eindrücke, wie verschiedene Konzertreihen in NRW durch Musikdarbietung in historisch passendem Ambiente vermitteln wollen, führen oft zu intensiven Erlebnissen für Auge und Ohr.
Die Kölner Inszenierung der "Csárdásfürstin" im Palladium.
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