Die Erwartungen waren hoch an den Star-Regisseur, der im vergangenen Jahr den „Echo Klassik“-Preis für seinen Lübecker „Wagner-Ring“ als beste Opern-DVD-Produktion einheimste. Anthony Pilavachi begann seine Karriere als Opernregisseur in den 80er und 90er Jahren in Bonn und Köln.
Geschichte wiederholt sich. Nicht als Farce, nicht als Tragödie, sondern einfach nur als schnöde Wiederholung des Immergleichen. Ebenso wenig wie man heute nirgendwo vor alten Derrick-Folgen und dem Song „Where is my mind?” von den Pixies sicher ist, so wenig gibt es eine Chance, folgendem Ablauf der Ereignisse zu entkommen.
Mit dem ersten Rock-Musical „Bye Bye Birdie“ feierten Charles Strouse (Musik), Lee Adams (Song-Texte) und Michael Stewart (Buch) 1960 ihr gleich mit sechs „Tonys“ ausgezeichnetes Broadway-Debüt. Trotz einer starbestückten Verfilmung (1963) mit Ann-Margret, Dick Van Dyke und Janet Leigh blieb das Musical hierzulande nahezu unbekannt.
Die Ausstellung, die dazu nun in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen ist, dokumentiert dies alles sorgfältig anhand von Fotografien, Textdokumenten und den Editionen und zeigt zudem Künstlerfilme. Aber die Gemälde von Lueg, Kuttner, Polke, Richter fehlen. Dafür gibt es plausible Gründe.
Auch wer kein eingefleischter Fan von Silbermond oder des Deutschpop-Genres ist, wird live von der Ostband mitgerissen.
Am 20.8. spielten The Gaslight Anthem das letzte Konzert der Europatour beim ZFR. Musikalisch vielseitig, generationenübergreifend, voller Sehnsicht und kein bisschen müde.
Das Zeltfestival Ruhr bietet auch 2013 wieder 17 Tage lang jede Menge Konzert- und Kabaretthighlights vor der Sommernachtstraum-Kulisse des Kemnader Sees.
Die 1929 in Seattle geborene Jo Baer ist ein Sonderfall in der Gegenwartskunst. Sie ist Künstlerin des Minimalismus, aber sie ist eine Frau in dieser Männerdomäne, sie ist Malerin inmitten von Bildhauern und sie wechselt selbst von der verknappt geometrischen Form nahtlos in die Gegenständlichkeit, ja Figuration, mit Formulierungen, die Kultur- und Kunstgeschichte subtil zitieren.
Begeht man diese so angenehm unprätentiöse Schau, stellt man sehr schnell fest, wie viel künstlerischer Gestaltungswille doch in den Gefäßen – in der Mehrzahl Trinkgefäße, Teller, Schalen – steckt. Hintergrund dieser Ausstellung ist der 125. Geburtstag des MAKK: Nach und nach stellt dieses Museum seine verschiedenen Abteilungen mit den eigenen Beständen vor. Aber die Schau ist so konsequent und wertvoll, sie braucht gar keinen übergeordneten Kontext.
Natürlich ist die feine Ausstellung, die das Düsseldorfer Museum Kunstpalast nun Otto Piene ausrichtet, eine Würdigung zum 85. Lebensjahr und eine Anerkennung seines Lebenswerks. Die gezeigten Graphit-Zeichnungen scheinen so gar nicht in das Werk von Otto Piene zu passen.
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