Es ist nicht das erste Mal, dass sich auf Hagens Opernbühne die Hauptperson in einer US-amerikanischen Todeszelle wiederfindet. Mit Jake Heggies Opernversion von „Dead Man Walking“, einem Kinoerfolg aus den 90ern, hatte Hagens Intendant Norbert Hilchenbach im Herbst 2007 seine Amtszeit begonnen.
S-O-N-N-E. Nun, da ich Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit habe, sind wir auch schon beim Thema dieses Monats. Der Festivalsommer steht vor der Tür, und wenn er die gleiche Verspätung wie der Frühling hat, dann hat das Moers-Festival dieses Jahr alles richtig gemacht. Statt im zugigen Zelt im Moerser Schlosspark findet die viertätige Festivalsause dieses Jahr erstmals in einer Halle statt.
Die Wurzeln der Musik liegen wohl im Menschen selbst verborgen. Auch unsere primitivsten Vorgänger erfreuten sich an Steininstrumenten und Knochenpfeifen – denn damals gab es noch keinen WDR und auch kein Funkhaus Europa.
Seit am Broadway die Talente rar geworden sind, drängen immer mehr Shows auf die Musical-Bühnen, die einfach nur die Popgeschichte plündern. Hierzulande entdeckte man neben Udo Lindenberg („Hinter dem Horizont“) auch den deutschen Schlager-Barden Udo Jürgens und strickte um einen seiner größten Hits eine turbulente Boulevardkomödie: „Ich war noch niemals in New York“.
Zu den wichtigen Einzelausstellungen, die derzeit in NRW zu sehen sind, gehören die Schauen mit Pae White in der Langen Foundation bei Neuss und mit Michael Kunze in der Kunsthalle Düsseldorf. Beide Künstler gehören der gleichen Generation an, beide sind in ihrem Werk Einzelgänger und doch fest etabliert im Kunstgeschehen. Dabei könnten die Unterschiede in der Kunst selbst kaum größer sein.
Neuinszenierungen und Einspielungen von Wagner-Opern gehören ins Wagnerjahr – dafür feiern wir die runden Festjahre. Nun birgt der Fall Wagner allerdings eine spezielle Situation: Der Komponist sorgte zu Lebzeiten bereits selbst mit Gründung einer eigenen Festspiel- bzw. Weihestätte auf dem berühmten grünen Hügel für Gedenken über den Tod hinaus.
Tristan ist ein moderner Charakter: in sich zerrissen und ambivalent, ehrgeizig und skrupellos. Ein Karrierist, der ein selbst entfremdetes Leben führt und vor den Traumatisierungen seiner Kindheit flieht. Von Isoldes Liebe erhofft er sich Heilung, doch ihre Begegnung steht von Anfang an unter den Vorzeichen von Betrug und Tod.
In der Schau „Horizonte. Landschaft im Spiegel der Kunst“ gibt das Clemens-Sels-Museum eine kompakte Übersicht über Landschaftsschilderungen in der europäischen Kunst zwischen dem 17. und dem 20. Jahrhundert. Die Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken entstammen allesamt der hauseigenen Sammlung.
Das Diözesanmuseum Paderborn präsentiert HA Schult in einer Werkschau. Der für seine Radikalität bekannte Kölner Künstler zeigt in „Die Zeit und der Müll“ unter anderem einige seiner „Trash People“ – aus Schrott gepresste Figuren, die zumeist seit fast 20 Jahren auf Welttournee sind.
Pea White hat in der Langen Foundation ihre erste größere Soloschau in einem europäischen Museum. Die kalifornische Künstlerin setzt sich in verschiedenen Gattungen und mit allerlei Materialen gegen klassische Hierarchien zur Wehr und leistet so künstlerische Grundlagenarbeit. Ihre Ausstellung in Neuss zählt zu den Highlights des Kunst-Frühjahrs.
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