Die Kammeroper „Hanjo“ schlägt die Brücke zwischen Ost und West: Einerseits ist die Textvorlage von der Tradition des No-Theaters beeinflusst, andererseits überwindet die Vertonung die streng kodierte Ausdrucksform der japanischen Theatertradition durch die Einflüsse zeitgenössischer Musik und macht das Erleben der Figuren auch für den Europäer unmittelbar erfahrbar.
Lange galt Donizettis „Liebestrank“ als ziemlich biederes Stück. Dabei bietet der Buffo-Zweiakter der Regie eine durchaus dankbare Vorlage. „L’elisir d’amore“ ist eine leichte Gute-Laune-Oper mit beinahe beliebig ausschmückbarem Handlungsgerüst.
Jahrzehntelang war das Ruhrgebiet auch dafür bekannt, musikalischen Nischen eine Heimstatt zu bieten. Davon ist in Zeiten, in denen sich jede Kommune auf Massenveranstaltungen kapriziert, nicht mehr viel zu spüren.
Manchmal sind es auch die Schreiberlinge, die Kolumnisten, die freigeistigen Laudatoren zu runden Geburtstagen, die nicht mehr ganz frisch in der Birne sind.
Als die städtischen Bühnen Köln ihren Spielplan für die Saison 2011/12 bekanntgaben, stand wieder einmal keine Musical-Inszenierung auf dem Spielplan, dafür aber jede Menge „oller Opern- und Operetten-Kamellen“ von „Tosca“ über „La Traviata“ und „Rigoletto“ bis hin zur „Csardasfürstin“.
Natürlich durfte man sich auf diese Ausstellung freuen: Die Malereien und Zeichnungen von Tomma Abts sind in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen.
Jede Zeit kürt ihr Instrument. Der Himmel hing nicht von Anbeginn an voller Geigen – auch diese Sinnbilder klingender Klassik mussten sich ihren Weg in die gute Stube der Gesellschaft erst bahnen.
Pop Art kennt jeder. Große Ausstellungen feiern das Genre bis heute. Schicke Frauen waren ein beliebtes Oeuvre: siehe Mel Ramos, Roy Lichtenstein und all die anderen Männer, die den Sex in bunte Hüllen packten.
Gestern gastierte Ex-Oasis Lead-Sänger Liam Gallagher mit seiner neuen Band „Beady Eye“ beim Bochumer Zeltfestival. Die Coolness ist geblieben, die Arroganz etwas gewichen, aber das Oasis-Etikett wird er kaum los.
Ein Sommerfestival der besonderen Art hat das Choreografen-Netzwerk Barnes Crossing im Kunstzentrum Wachsfabrik Sürth präsentiert: das MAD-Festival. Choreografische Nachwuchs-Talente zeigten dort ihre ebenso ungewöhnlichen wie kreativen Erstlingswerke.
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