Eine Terminverschiebung ist schuld an dem Doppelschlag. Jan Neumann ist es fast etwas peinlich, dass im März gleich zwei Stücke von ihm an den Schauspielhäusern in Düsseldorf und Essen uraufgeführt werden.
Führte uns die letzte Musical-Reise an Ruhr („Strike up the Band“) und Wupper („Some like it Hot“), müssen wir diesmal schon ins Schwabenländle nach Stuttgart reisen, um wirklich Lohnendes zu sehen.
So nah waren wir dem Phänomen Neo Rauch noch nicht. Das Max Ernst Museum in Brühl bei Köln zeigt seine neueste Werkgruppe „para”, ergänzt um weitere Gemälde, die aus dieser Ausstellung eine kleine Retrospektive machen.
Der Karneval ist kurz, danach folgt die Fastenzeit. Während manche Häuser mit „Einer flog über das Kuckucksnest“ das anarchische Spaßprogramm fahren (Oberhausen, Bochum), malen sich andere das brutalstmögliche Aschekreuz auf die Stirn.
Vor Jahren lockte man mit dem Slogan: „Der Broadway liegt Im Ruhrgebiet“ die Musical-Fans nach NRW. Duisburg hat sich gleich nach seinen „Les Miserables“ klanglos verabschiedet.
Damit war nicht zu rechnen. Im Museum am Ostwall in Dortmund ist derzeit eine Folge von 23 Gemälden von Ilya Kabakow ausgestellt: ein Aspekt, den man nicht erwarten konnte.
Die Perlhühner aus Freilandhaltung und der Karpfen aus biologischer Aufzucht sind verzehrt; die weihnachtliche Mast hat zwar hie und da zu kleinen Bauchkumuli geführt, jedoch nur vorübergehend natürlich.
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