Neben theatraler Hochkultur schreckte Frank Hoffmann auch vor Kabarett, Zirkus oder Bands nicht zurück und verhalf den Ruhrfestspielen so zu der größten Popularität ihrer Geschichte. Für das Jahr 2018 hat er nun nach 14 Jahren als Festivalleiter seinen Rücktritt verkündet.
Mit seiner elektrisch verstärkten anatolischen Klanglaute Bağlama reißt der Kölner Künstler Elektro Hafız musikalisch alle Mauern ein.
Die Auschwitz-Überlebende Zofia Posmysz beschreibt in ihrer Novelle „Die Passagierin“ (1962) eine fiktive Täter-Opfer Begegnung. Bereits vor 35 Jahren sollte das Stück erstmalige inszeniert werden, verschwand jedoch für Jahrzehnte, weil es der sowjetischen Zensur ein Dorn im Auge war.
Eine außergewöhnliche Familie: Das sechsköpfige Ingenium Ensemble gewann unter anderem beim Internationalen A Cappella Wettbewerb in Leipzig den Publikumspreis. In Essen sind sie nun erstmalig an Karfreitag zu Gast.
Die Radikalisierung durch den Glauben spaltet ein ganzes Land und treibt es in den Wahnsinn von Gewalt, Unterdrückung und Mord – „Lucia di Lammermoor“ ist im 18. Jahrhundert Schottlands verortet. Donizetti erzählt die Geschichte einer unglücklichen Liebe zweier jungen Menschen unterschiedlichen Glaubens.
Der ZERO-Mitternachtsball in Bonn liegt 50 Jahre zurück. Zum Jubiläum wurden drei Rauminstallationen der ZERO-Künstler Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker von 1966 rekonstruiert.
Musikalisch dominieren ab dem 17. März Bach, Vivaldi, Mozart – aber nicht unbedingt so, wie man sie kennt. Daneben gibt es die Show „Fetish Baroque“ und das Musiktheaterstück „Musica Fugit“, Nachwuchswettbewerbe, Kirchenorgeln und kleine Ensembles.
Die Stadt Düsseldorf hat mit den Erben des Schauspielhaus-Architekten einen Vertrag abgeschlossen. Das architektonische Ensemble von Schauspielhaus und Thyssen-Hochhaus wird endgültig zerstört werden.
In der „Only Hut“-Reihe in der Wuppertaler Utopiastadt spielt die in Köln ansässige Pop-Band Golf mit Wurzeln in Essen.
„AscheMOND oder The Fairy Queen“ von Helmut Oehring nimmt unter Verwendung von Henry Purcells Barockmusik und Texten von Shakespeare, Heine und Stifter das gemeinsame Menschenschicksal in den Blick. Eine Wuppertaler „Teiluraufführung“.
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