Die Bundeskunsthalle in Bonn hat sich in einen Tempel der Malerei der 1980er Jahre verwandelt. Die Ausstellung „Ménage à trois“ dürfte die wichtigste Kunstschau sein, die Nordrhein-Westfalen im Moment zu bieten hat.
Dem israelischen Maler Gideon Rubin gelingt auf harmonische Weise die Balance zwischen flüchtigem und ausdrucksstarkem Pinselstrich. Seine Werke sind in der Kölner Galerie Karsten Greve zu sehen.
Es trifft sich gut, dass die Ausstellung von Christopher Williams zeitgleich mit der von Lothar Baumgarten stattfindet. Beide arbeiten mit konzeptuellen Strategien, die konventionelle Vorstellungen von Kunst unterlaufen – so unterschiedlich ihre Ideen und Umsetzungen auch sind.
Die poppig rote „Valentine“ war meine erste eigene Schreibmaschine, und es wurde ein Design-Ikone, die heute auch im MoMa in New York steht. Aber das konnte ich 1969 noch nicht wissen.
Am Anfang standen abstrakte Skulpturen aus Schrott, später fand Chamberlain auch zur Fotografie. Mit dem Jahr 2011 endete zugleich das Leben des Pop-Art-Stars, der im Dezember verstarb. Was bleibt, sind seine Werke, aktuell zu sehen in der Galerie Karsten Greve.
Vom Typischen zum Besonderen: Unlängst fanden in NRW einige beachtliche Themenausstellungen zur avancierten zeitgenössischen Plastik statt, die etwa ihrer biomorphen Formsprache und der Verwendung aktueller Materialien nachgingen.
Hand in Hand sitzen sie am Krankenbett. Zu sehen sind auf dem Schwarzweiß-Foto von Nobuyoshi Araki (*1940) nur die Hände und die schneeweißen Laken. Eine Dokumentation der Zusammengehörigkeit, ein Bild der Liebe, eine Ahnung von Endgültigkeit.
Mit dieser Perspektive auf das Werk von Franz Erhard Walther konnte man nicht rechnen. Das Krefelder Haus Lange widmet sich diesem wichtigen Künstler.
Die Astronauten der Apollo-Missionen hatten es ungleich schwerer, sie mussten Tausende von gefährlichen Kilometern in einer Blechbüchse reisen, um einmal die Rückseite des Mondes sehen zu können.
Die Ausstellung war überfällig. Das Düsseldorfer Museum Kunstpalast stellt in einem umfassenden Überblick die „Düsseldorfer Malerschule“ vor, die ihren Ausgangspunkt im frühen 19. Jahrhundert an der dortigen Kunstakademie hatte, wo Künstler aus aller Welt studierten und anschließend wieder in alle Himmelsrichtungen gingen.
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