Der Weg in die 2. Etage des Museums Kunstpalast in Düsseldorf führt vorbei am Beuysraum, großformatigen Werken von Warhol und Richter, treppauf immer höher und schmaler, bis man in den Räumlichkeiten steht, die keine gemalten Bilder mehr beherbergen dürfen, weil Feuchtigkeit durch das marode, aber frisch renovierte Dach zieht, Kondenswasser bildet, das bis in die Ausstellungssäle hinabläuft.
Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich Wilhelm Leibl und August Sander je begegnet sind. Obwohl beide einen biographischen Bezug zu Köln haben, August Sander den älteren Maler geschätzt und Wilhelm Leibl für seine Malerei selbst Fotografien angefertigt hat.
Im Ausstellungsraum ART68 wurden am 4. Juni Zwischenergebnisse eines Austauschprojektes zweier Fotografen präsentiert: Um 50 Jahre Städtepartnerschaft zu feiern, fotografiert der Kölner Frank Dünzl einige Wochen in Kyoto, der Kyotoer Rui Mizuki in Köln. Die Verbindung zwischen ihnen schaffen nicht nur zwei Flüsse, sondern auch ihr künstlerischer Ansatz.
Unter Japans großen Fotografen ist keiner der Tradition der sachlichen Fotografie so nahe wie Issei Suda – der damit zu Beginn der 70er Jahre einen einsamen Standpunkt in seiner Heimat vertrat. Die Galerie Priska Pasquer zeigt aktuell Werke dieses bedeutenden japanischen Fotografen.
Andrea Fraser kommt gleich zur Sache. In ihrer Ausstellung im Untergeschoss des Museum Ludwig ist sie allgegenwärtig, mit ihrer Vita und mit Archivmaterial, Katalogen, auf Fotos und sowieso auf den Monitoren. Zu sehen und zu hören ist sie als meist einziger Akteur ihrer Video- und Audioinstallationen wie auch der Video-Dokumentationen ihrer öffentlichen Performances, aufgeführt über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten.
Noch immer nicht oft genug zitiert: Gertrude Steins „A Rose is a rose is a rose is a rose”.Dabei ist eine Rose nicht notwendigerweise immer eine Rose. Ihr Wesen scheint unergründlich, ihre Wirkung basiert auf Geruch, Farbe und Oberfläche, doch was die Pflanze im Inneren zusammenhält, bleibt ihr Geheimnis.
Inwieweit lassen sich Lebensläufe in Portraitfotografien festhalten? Spiegeln sich dort über die altersbedingte Veränderung der Physiognomie hinaus die erlebte Zeit und das psychische Befinden wider? Und liefert die vergleichende Dokumentation, zumal wenn sie sich über Jahrzehnte erstreckt, Hinweise auf die jeweilige Gesellschaft, auf Moden und Verhaltensweisen?
Das Bonner Frauenmuseum widmet den von der Geschichtsschreibung vernachlässigten Frauen der Roten Armee eine Ausstellung. Die vom Feind gefürchteten russischen „Flintenweiber“ hatten mit ihren Fronteinsätzen zwar eine Vorreiterrolle inne, da Frauen heute in vielen Armeen eingesetzt werden, waren durch ihre neue Rolle aber nicht nur den üblichen Grausamkeiten des Krieges ausgesetzt, sondern auch Diffamierungen in der eigenen Heimat.
„The Americans“, so lautet der Titel eines „Mammuts“ aus der Feder des rumänisch-amerikanischen Zeichners Saul Steinberg. Das Museum Ludwig widmet Steinberg und seiner 74 Meter langen Arbeit von 1958 nun eine Ausstellung, die nachvollzieht, wie er zum „Godfather“ der Illustration wurde.
Das Forum für Fotografie zeigt bis zum 21. April ausgesuchte Arbeiten von Friederike von Rauch. Die Berliner Fotografin schaut mit ihren Fotos hinter die Kulissen einer Kunstwelt, die zum Massenevent geworden ist, und findet dort „Sleeping Beauties“.
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