Simon Busse, vom Designbüro labor b, über Design und Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet.
Im Echoraum der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn werden Filme gezeigt, in denen Besucher über Ausstellungen berichten. Die Bilder entstehen somit nur in der Fantasie des Zuhörers.
Das Käthe Kollwitz Museum zeigt Werke zu Interieurs, Portraits und Landschaften Berliner Impressionisten.
Dr. Christian Esch, Direktor des NRW KULTURsekretariats, über das Projekt „Transfer Korea-NRW“
Vermeintlicher Sperrmüll gelangt beim Aktionskünstler John Bock, überraschend arrangiert, zu neuer, individuell interpretierbarer Bedeutung.
Können sich diese Fotografien von industrieller Architektur in unserer bunten, rastlos flimmernden Welt überhaupt behaupten? Sie sind s/w, kleinformatig, die Motive sind isoliert und zentriert aus einer überschauenden Perspektive, die auf einem feststehenden Kanon an Sujets beharrt und ganz auf Menschen verzichtet: Die Bilder von Bernd und Hilla Becher sind absolut konsequente, zu typologischen Serien zusammengestellte Kunstwerke.
Es gibt ein Foto in der Ausstellung von Candida Höfer im Düsseldorfer Museum Kunstpalast, das mir seit dem Besuch nicht aus dem Kopf geht. Es zeigt im Querformat einen Innenraum im Schmela Haus (Schmela Haus I, 2011).
So lange ist es noch gar nicht her, dass eine Ausstellung mit Christian Hellmich in der weiteren Region zu sehen war. Im Sommer letzten Jahres zeigte die Von der Heydt-Kunsthalle in Wuppertal-Barmen einen Überblick über seine bisherige Malerei mit Bildern seit Mitte der 2000er Jahre, aus der Zeit also, in der er sich als Künstler etabliert hat und zunehmend Aufmerksamkeit erfährt. Christian Hellmich malt gegenständlich.
Die vielleicht eindrucksvollste Arbeit dieser Ausstellung im Freien ist eine der stillsten: „Paradies 231“ von Karin Sander. In das gewachsene Gras hat sie ein rundes Stück Kunstrasen implantieren lassen, erkennbar am (derzeit) etwas anderen Grün. Oder ist der Kreis nicht doch nur eine Ausbesserung und gar nicht Kunst?
Wer die riesige Halle betritt, wechselt den Planeten. So scheint es jedenfalls. Auffallend fragile Gebilde teilen sich den Raum, schweben losgelöst von aller Sinnhaftigkeit solitär und doch gemeinsam unter der Decke. Lianen hängen bis zum Boden, pendeln leicht im Durchzug. Welcome to the Polyamide-Dschungle.
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