Mit der Photokina-Bilderschau verliert die Messe ein Juwel der fotografischen Bildkunst. Seit 1950 war die Ausstellung Teil der Veranstaltung und prägte das Bewusstsein für Fotografien als Kunstwerke.
Der Fotograf Eusebius Wirdeier hat mit seinem Buch „Zeitraffer Waidmarkt“ eine fotografische Dokumentation vorgelegt, die das Vorher und Nachher der Katastrophe darstellt. Mit wenig Worten, dafür umso eindringlicheren Bildern wird der Betrachter in das entstandene Chaos hineingesogen.
Kafkas Parabel dient als Ausgangspunkt für die Ausstellung, welche die Verletzlichkeit des Menschen und seiner Würde vor dem Gesetz darstellt. Namhafte Künstler bekommen hier mit Werken von Plastik und Skulptur bis Malerei ein Forum.
Ein Jahr nach der Eröffnung des Kulturquartiers am Neumarkt zeigt das Museum Schnütgen seine erste Schau im Wechselausstellungsraum – und die ist großartig, so speziell das Thema auch scheint.
Wer schon einmal einen Nagel aus der Wand gezogen hat, weiß, wie kraftaufwändig das sein kann. Kraft, die auch den Bewohnern der „Nail Houses“ zugeschrieben wird, die sich am Rande von Shanghai an ihre notdürftig in Stand gehaltenen Behausungen klammern.
Gilbert Garcin ist kein Fan des Computers, seine Bilder entstehen in einem kleinen Geräteschuppen im Garten seines Hauses in Paris. Viel mehr als eine Nachtischlampe, und eine Schere braucht er für seine Bilder nicht.
Der große Zeichner des 20. Jahrhunderts fesselte sein Publikum mit charaktervollen Gesichtern und deftig-politischen Inhalten seiner Erwachsenen-Comicstrips. In einer umfangreichen Retrospektive werden seine Werke im Bilderbuchmuseum Burg Wissem ausgestellt.
Zwei Fotografen, die den Fetischismus des Luxus sezieren: Immo Klink widmete sich den abgeschotteten Fassaden Londoner Designer-Shops am 1. Mai. Jaqueline Hassink dagegen erlaubt mit ihrer Reihe Einblicke in das Allerheiligste der Luxushäuser: In ihre „Fitting Rooms“.
Die Werke der etablierten Kölner Künstlerin Nora Schattauer mit ihren einzigartigen Techniken umweht ein Hauch von Alchemie. Seit einigen Jahren widmet sie sich auch der Herstellung von Künstlerbüchern, die nun in der Museumsbibliothek des Museums Ludwig zu sehen sind.
Zwischendurch muss Wasa Marjanov durchatmen. Es sind über hundert Objekte, teils in Verbindung mit Fotomontagen oder Texttafeln, die er im Museum für Angewandte Kunst zeigt, und zu allem weiß er als Künstler etwas zu berichten.
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