Das Geld abschaffen, damit endlich Frieden herrsche? So einfach ist das nicht. Die Konflikte um Macht und Konsum wären noch längst nicht gelöst.
Kultur und Medizin haben die Geburt zu einer höchst riskanten Unternehmung erklärt und Gebärende in eine passive Rolle gedrängt. Wir können uns aber auch die alte Wertschätzung Geburt besinnen und sie entsprechend feiern; dass moderne Medizin dabei helfen kann – umso besser!
Wir stöhnen unter den Zumutungen der Bürokratie, können und wollen aber doch nicht ohne sie auskommen. Über Nutzen und Risiko des durchgeregelten Lebens.
Kunstvereine sind unterfinanziert. Das Zentrum für Politische Schönheit beschreitet mit Crowdfunding einen neuen Weg, um Kunst mit humanistischem Anspruch möglich zu machen.
Von Energiewende ist viel die Rede, soviel, dass man meinen könnte, sie sei schon übern Berg. Doch davon sind wir weit entfernt. Genossenschaften zeigen, wie BürgerInnen selbst die Energiewende voranbringen können, in der eigenen Nachbarschaft und zum Nutzen aller.
Das Land rätselt über die jüngeren Manöver der CSU. Deren politischer und rhetorischer Kurs zeichnet sich aber schon seit Jahren ab – maßgeblich durch Horst Seehofer und noch bevor die AfD die Bühne betrat.
Gerne richten wir den moralischen Zeigefinger auf Unternehmen, deren Gebahren wir besonders verurteilen. Doch unser Wirtschaftssystem ruht nicht auf einzelnen Unternehmen. Längst sind wir alle verstrickt in ein ausbeuterisches System, das weltweit Elend produziert. Beispiel Kleidung.
Die meisten Menschen möchten in den eigenen vier Wänden selbständig leben und alt werden. Gelingt das nicht, dann ist das Altenheim nicht die einzige Option. Mehrgenerationenhäuser und Wohngemeinschaften bieten soziale und pflegerische Unterstützung.
Ohne Vater aufzuwachsen kann für Betroffene schwere Folgen haben, sogar lebensbedrohend sein und Straffälligkeit fördern. Politik und Gesellschaft kann das nicht gleichgültig sein. Aber was ist zu tun?
Die verbreiteten Beißreflexe Richtung Karl Marx machen es nicht leicht, für Name und Werk einzutreten. Doch es lohnt sich. Denn umstritten mag Marxsches Denken sein – veraltet ist es gewiss nicht.
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