Vom 27.4. bis 7.5. fand „tanznrw13“ in acht Städten statt. Als Fazit bleibt: Das einzige landesweite Tanzfestival bedarf dringend eines Relaunches.
Zu den Enfants terribles der Freien Tanzszene zählt Ben J. Riepe, der jetzt im Rahmen des Festivals tanznrw13 seine neue Choreografie zeigte: „Don’t Ask, Don’t Tell“ möchte das unterschiedliche Verständnis von Körper und Intimität zweier Kulturen thematisieren.
Keine Epoche innerhalb der Moderne investierte so viel Aufmerksamkeit in den menschlichen Körper wie unsere Zeit. Dem Körper wird eine Bedeutung als identitätsstiftendes Instrument zugeschrieben, die niemanden mehr kalt lässt.
Noch an fünf Terminen im April und Mai (20.4.-25.5) kann man kann man in Hagen bei der Tanz-Trilogie äußerster körperlicher Selbstbeherrschung und faszinierendem Rhythmusgefühl beiwohnen.
Der Tanz in Köln steckt in einer fundamentalen Krise. Sicher, das ist keine überraschende Feststellung, haben sich doch in den letzten Jahren die Hiobsbotschaften gehäuft, so dass man sich nach und nach daran gewöhnte, den Tanz auf abschüssiger Bahn zu sehen. Doch diesmal geht’s ans Eingemachte.
Begonnen hat alles mit einer „tollen Grundschullehrerin“. Die unterrichtete die kleine Tochter von Rafaele Giovanola und Rainald Endraß, die zur Künstlerischen Leitung von Cocoondance Company gehören. Die Lehrerin wollte eine Projektwoche zum Tanz veranstalten.
Nordrhein-Westfalen ist im Reigen der Bundesländer das Land mit der lebendigsten aktuellen Kulturszene. Darauf darf man sich etwas einbilden an Rhein und Ruhr. Vor allem die unabhängigen Kulturschaffenden finden hier ein interessiertes Publikum wie in keiner anderen Region in Deutschland.
Das muss ihm erst mal jemand nachmachen: Seit 18 Jahren leitet der Kulturmanager Rick Takvorian das Schrittmacher Dance Festival Aachen. Seit letztem Jahr mit dem Zusatz „just dance“, also einem besonderen Bekenntnis zum Tanz, wohl weil der allzu oft im Theatralen oder Performativen unterzugehen drohte.
Kann man das Böse tanzen? Christoph Winkler versucht, das Böse im Charakter des Terroristen Andreas Baader sichtbar zu machen. Ein komplexes Unterfangen, dessen Realisierung Martin Hansen mit einer solch überzeugenden Akribie anging, dass er für „Baader – Choreographie einer Radikalisierung“ zum Tänzer des Jahres gekürt wurde.
Mit einer Weltpremiere kommtLouise Lecavalier im Dezember ins Tanzhaus NRW in Düsseldorf. Zum markigen Elektro-Beat von Mercan Dede reklamiert sie in „So Blue“ die vollständige Bewegungsfreiheit des tanzenden Körpers.
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