Köln verzichtet auf notwendige Tanzförderung – und entzieht dem Tanz in Köln damit wichtige Grundlagen für die Zukunft. Der Verein tanzKöln zeigt sich empört über die fatale Entscheidung des Tanzbeirats und appelliert an die Politik.
Vier Choreographen inszenierten gemeinsam das politische Tanz-Theater „Revolver/Identities“. Das Ergebnis ist sehenswert: Das Stück überzeugt nicht nur choreographisch, sondern stimmt auch nachdenklich.
Kann man in einem Bunker ein Zuhause haben? Ein junger Mann begrüßt die Besucher auf einer Videoprojektion aufs herzlichste im Hochbunker an der Ehrenfelder Körnerstraße.
Es war ein ehrgeiziges Vorhaben, mit dem das Land NRW 2009 angetreten ist, den Tanz in Nordrhein-Westfalen zu pushen und das Label „Tanzland NRW“ neu zu positionieren. Das sollte mit dem „Tanzkonzept 2009“ erreicht werden.
Die Choreografin Stefanie Thiersch gastierte am 29. und 30.10. in der Freihandelszone mit ihrem Stück „Nature Morte“. Was den Menschen wieder an das Tier rücken lässt, kommt dort zum Ausdruck.
Magersucht ist eine Krankheit, die ganze Familien entzweien kann. Die Produktion von Andi Lucas und Britta Liebknecht nimmt sich des schwierigen Themas einfühlsam an. In Tanz, Schauspiel und Musik wird die Geschichte um die magersüchtige Maike und ihre Familie erzählt.
Verstörende Geräusche, Dunkelheit nur durchbrochen von einigen Lichtkegeln, zuckende Körper: Das Stück „I’VE SEEN IT ALL“ um sexuelle Gewalt und Inzest innerhalb einer Familie befördert den Zuschauer mitten ins Geschehen – und damit geradewegs in einen Albtraum.
Ein breites Bürgerbündnis hat nun den Verein „tanZkoeln“ ins Leben gerufen: Zweck des Vereins ist die „Förderung des zeitgenössischen Tanzes im Allgemeinen und in Köln im Besonderen“. Zum ersten Vorsitzenden wählte die Gründungsversammlung den Journalisten Jörg Jung.
Hügel aus Fleisch, Körper als Markierungen im Raum: Die Choreographie Sascha Waltz’ montiert den menschlichen Körper auseinander – und organisiert ihn neu. Die zwei-Stunden-Choreographie bricht mit dem konventionellen Tanz und feiert den Körper als Wunder.
Nach zwei Stunden Vorstellung öffnen sich die Türen, das Publikum strömt aus dem Saal, und überall sieht man ein Lächeln auf den Gesichtern. Wie oft kann man diese Beobachtung nach einer Tanzinszenierung machen?
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