In der alten Feuerwache in der Südstadt wurde unter Hochdruck gearbeitet; auf jeder Etage des Baus wuselten Arbeiter herum. Vor dem Haus türmten sich noch die Sandhaufen, im zweiten Stock wurden schon Lampen montiert, unter dem Dach fand eine Architektenbesprechung statt.
Kölns renommiertes Theater der Keller soll mit dem Theater im Bauturm fusionieren, das ist seit Monaten bekannt. Doch noch bevor der Zusammenschluss steht, wurde jetzt schon einmal dem amtierenden Intendanten Hanfried Schüttler der Stuhl vor die Tür gesetzt.
Der Ausnahmezustand hat schon vor zwei Monaten eingesetzt, und er dauert zunächst noch bis Juni – wie jedes Jahr. Es ist Festivalzeit in NRW, und da in diesem Jahr mit der Biennale in Siegen und K 15 in Bochum gleich zwei neue Events auf der Agenda stehen...
Wenn es um Sparmaßnahmen geht, steht der Tanz fast immer in der ersten Reihe, geht es um Fördermaßnahmen, muss er sich dagegen meist ganz hinten anstellen.
Sind es die Spätfolgen des Strukturwandels? Oder die Vorboten der Finanzkrise? Oder vielleicht sogar beide? Im Ruhrgebiet sind erste Menetekel eines kulturellen Ausverkaufs zu erkennen.
Das Theater ist ein gemächliches Medium. Das zeigt nicht nur die Auseinanderset- zung mit der Frage der Migration, sondern auch mit dem Thema China, das auf den Bühnen bis heute noch nicht so recht angekommen ist.
Das Unheil beginnt mit einem I-Phone, das der Tochter von Herrn Schmitz, Toms Arbeitgeber, gehört. Tom hat damit gespielt und es „aus Versehen“ eingesteckt, weil er fürchtete, als Dieb dazustehen.
Theater sind selten visionär. Langfristige Spielpläne und die Schreibdauer von neuen Stücken machen schon Aktualität oft zu einem müßigen Unterfangen. Manchmal gelingt es aber doch.
Unmittelbar vor Wahlen bricht bei den meisten Politikern oft eine reflexhafte Fehltritt-Starre aus. Um jedem Verbalausrutscher zu entgehen, zählt nur noch der argumentative Tunnelblick. Nicht so in Essen.
Die Nummer hatte Comedy-Qualität. Da verkauft sich ein Regisseur als Dauer-Revoluzzer, wird im Iran (unter Protest natürlich) für seine „Mutter Courage“-Inszenierung ausgezeichnet und kehrt mit stolz geschwellter Brust zurück.
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