Eine Reduzierung der neun Stadtbezirke auf z.B. fünf könnte zur erheblichen Einsparungen im Verwaltungsapparat führen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung?
Starke Einschnitte im Kulturbereich, wie etwa den Ausbau der Archäologischen Zone sind durchaus denkbar.
Das strukturelle Defizit führt dazu, dass jährlich 300 Mio. Euro aus städtischem Vermögen verzehrt werden. Nun stehen alle Positionen im städtischen Haushalt auf dem Prüfstand.
In Köln und anderswo wird in den letzten Monaten mehr oder weniger erregt darüber gestritten, wie in Zukunft die öffentlichen Haushalte aufgestellt werden sollen.
choices: Herr Weiner, ist Ihnen eine Stadt bekannt, die sich in ihrem Selbstbild nicht als weltoffen, tolerant und von kultureller Vielfalt geprägt beschreibt?
Wer in Zeiten klammer Kassen ein großes, innovatives Museum für die „Kulturen der Welt“ eröffnet und eine Million Euro in eine „Akademie der Künste der Welt“ investiert, verdient Lob und Respekt.
choices: Frau Reker, Integrationspolitik gilt als Querschnittsaufgabe. Wie muss man sich das im Alltag der Stadtverwaltung vorstellen?
Henriette Reker: Das Thema Integration und Interkulturelle Öffnung ist allen Ämtern der Stadtverwaltung Köln präsent.
Muss Integrationspolitik noch sein? Natürlich gibt es Minderheiten in unserer Mehrheitsgesellschaft. Kann etwa die Minderheit der Investmentbanker, die eine kleine, reiche Minderheit auf Kosten der Allgemeinheit noch reicher macht, in die Mehrheitsgesellschaft reintegriert werden, wenn sie von ihrem Tun ablässt?
Im September begann der von den etablierten Parteien mit Staunen begleitete Siegeszug der Piraten. choices traf Joachim Paul, Spitzenkandidat der Piraten-Partei NRW, zu einem Gespräch über Visionen, Außenpolitk und römischen Müßiggang.
choices: Herr Dr. Murke, Sie tragen einen berühmten Namen.
Dr. Michael Murke: Sie spielen wahrscheinlich auf meinen verstorbenen Großonkel an. Aber ob der so berühmt ist …
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