Freie Bühnen und Theatergruppen stehen mit gesellschaftlichen Selbstverständlichkeiten und Erwartungen in ständigem Konflikt. Gerade darum müssen wir sie uns leisten – auch mit öffentlichen Geldern.
In der Freien Szene NRWs breitet sich angesichts brachialer Kürzungspläne Panik aus. Ulrike Seybold diskutiert den Ernst der Lage.
Hier treffen Hip-Hop und Punk, Kunst und Kneipe aufeinander: Das Neuland in Bochum macht Vielfalt sichtbar
Der Kulturstaatsminister macht genau das, wofür er von Friedrich Merz ins Kanzleramt geholt wurde: billigen konservativen Kulturkampf.
Kultur erfreut und provoziert. Die Provokation zu ertragen, fällt vielen Gruppen zunehmend schwerer. Der ehemalige Kulturstaatsminister betont, dass solche Konflikte diskursiv ausgetragen werden müssen.
Knappe Budgets, große Ideen: Zwischen Projektförderung und Visionen arbeitet das Kulturbüro Wuppertal daran, freie Kulturschaffende zu stärken und ihre demokratische Rolle zu unterstreichen.
Die OFF-Biennale Budapest verzichtet seit ihrer Gründung 2015 bewusst auf staatliche Förderung, um die Meinungsfreiheit und künstlerische Integrität zu schützen.
Wer Demokratie, Diskurs und Kritik für verzichtbar hält, kann bei der Kultur leichten Herzens kürzen. Alle anderen dürfen sich wundern, warum ausgerechnet hier das Geld fehlen soll.
Gäbe es keinen Journalismus, müsste man ihn erfinden. Wer würde schon auf eine unabhängige Instanz verzichten wollen, die gesellschaftlich relevante Probleme verständlich, sorgfältig und wahrheitsgemäß aufbereitet?
Kritik und Widerspruch hat sich der ÖRR wahrlich verdient: In der Senderfamilie läuft víeles sehr schief. Eine Abschaffung allerdings wäre keine Lösung.
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