Ödön von Horváth zeichnete 1931 in „Geschichten aus dem Wiener Wald“ das Bild einer durchrationalisierten Staats-Gesellschaft, die ihre Bürger zu Seelenkrüppeln macht.
3 mal 31 Szenen: Der „Großstadtreigen“ ist das neue Stück von Lars Norén, einem der wichtigsten Dramatiker Schwedens.
Mütter und Töchter verkörpern drei Generationen einer jüdischen Familie, die teils den Holocaust erlebt, teils mit seinen Folgen für die jüdische Identität umgehen müssen – oder sich gar nicht mehr fürs Judentum interessieren.
Mehr als ein Blick ins Wohnzimmer: „Suitable Establishment“ des Trios LampingHuppSaunders ist eine „performative Auseinandersetzung mit einem anderen Zustand“.
Es weihnachtet sehr, und die Bühnen laden zu feierlichen Betriebsausflügen ein.
Die Pariser Attentate stoßen uns auf unsere eigenen ungelösten sozialen und kulturellen Probleme. Kultur muss in der Lage sein, Menschen zu verbinden und Werte zu vermitteln; sie darf daher nicht allein dem Markt und der Verwaltung überlassen werden.
Ein Blick auf vielversprechende Köln-Bonner Premieren im Januar: Thomas Melles „Bilder von uns“, Jens Albinus‘ „Umbetten“, Lot Vekemans‘ „Gift“ und der dritte Teil der „Stimmen der Dinge“ von den Acting Accomplices.
Von „Winterreise“ bis „Stadt Land Baum“: Die SK Stiftung Kultur hat 28 Stücke für die diesjährigen Kölner Tanz- und Theaterpreise nominiert.
Wortwitz und Komik stehen bei Poetry Slams oft im Vordergrund – so auch an diesem Abend. Am Ende gewann allerdings ein Text, der alle Anwesenden zum Schweigen brachte.
Die Währung des Selbstbewusstseins sind heute Klicks und Likes. Jeder kann berühmt werden, aber was ist der Preis?
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