Bühne.

Unmenschlicher Humanismus

Karin Beier inszeniert „Die Troerinnen“ – Auftritt 02/13

Die Siegerjustiz kennt keine Gnade. Der junge Talthybios (Nikolaus Benda) sieht zwar nett aus, doch seine Befehle sind schlicht Kolonialherrenterror. Mit ironischem Ton scheucht er die gefangenen Troerinnen per Durchsage zum Säcke-Schleppen, weist den Sklavinnen ihre neuen Herren zu oder verkündet Hekuba beschönigend den gewaltsamen Tod ihrer Tochter.

Puppen gefesselt

„Stillleben“ mit Kindesmissbrauch - Theater am Rhein 01/13

Das Performanceduo Angie Hiesl und Roland Kaiser hat für den dritten Teil ihrer Serie „Urban-City-Urban“ die heile Welt der Vorweihnachtszeit gewählt. In „Stillleben – und leise schlummert …“ wenden sie sich erstmals einem harten gesellschaftspolitischen Thema zu: dem Kindesmissbrauch.

Leergefegt

Über kopflose Kulturverwaltung – Theaterleben 01/13

Die Kölner SPD, GRÜNEN und FDP rühmen sich ihres Mutes: "Wir haben seine siebenjährige Amtszeit abgewogen ... summa summarum sind wir der Meinung ein Neuanfang tut der Kölner Kultur besser", so der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Börschel.

Das Forstamt des singenden Bösen

Matthias Kaschig inszeniert interessanten „The Black Rider“ in Bad Godesberg – Theater am Rhein 01/13

Sechse treffen, sieben äffen. Selbst 22 Jahre nach der Uraufführung in Hamburg füllt die Geschichte um den Schreiber Wilhelm, der in die hübsche Förstertochter Käthchen verliebt ist, Theaterreihen.

„Man muss viele Dinge einfach überleben“

André Erlen über das neue Stück der Theatergruppe Futur3 – Premiere 01/13

Mit „Von Genen und anderen Zufällen“ macht die Gruppe Futur3 ein Stück über Lebenspläne und warum sie schief gehen können, das sich an Erwachsene und Jugendliche wendet.

Zerbrochene Träume

„Die Glasmenagerie“ am Kölner Schauspiel – Theater am Rhein 01/13

„In der Erinnerung geschieht scheinbar alles mit Musikbegleitung“, sinniert Tom Wingfield, der gerade unter der Discokugel zu „In the Navy“ tanzte, während Mutter, Schwester und Arbeitskollege als Uncle Sam kostümiert im Boot ankamen.

Schauspieler!

„Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm“ im Bauturm – Theater am Rhein 01/13

„Der Bursche ist eine Katastrophe; das ist kein Grund, ihn als Charakter und Schicksal nicht interessant zu finden“, schrieb Thomas Mann einst in einem ironischen Essay über Adolf Hitler. Dieses Interesse ist auch im 21. Jahrhundert ungebrochen: Hitler sells – so viel steht fest.

Zwischen Karneval und Kirschkernkissen

Auch im neuen Jahr für jeden Lachsack das passende Programm – Komikzentrum 01/13

Alles auf Anfang: Das neue Jahr ist eingetreten, die Welt ist nicht untergegangen, und die...

Leicht verdaulich

Der Abistoff „Kabale und Liebe“ im Theater Tiefrot – Auftritt 01/13

In völliger Dunkelheit setzt die Streichersuite aus einer alten Diamantenwerbung dramatische Tupfer und beschwört Bilder von Reichtum und Leidenschaft. Nach der stimmungsvollen Ouvertüre geht es in medias res zu den jungen Liebenden. Ferdinand trägt nackte Brust unter seinem offenen schwarzen Sakko mit dem extravaganten Schnitt, Luises bloße Schulter, vom puristischen Designerkleid freigelassen, bebt im Sturm der Gefühle.

Ein Karrusell der kleinen Sensationen

Tanzprojekt Dynamo in der Alten Feuerwache

Dynamo zeigt über zwei Tage hinweg die Ergebnisse der Zusammenarbeit von Choreographinnen und Schülern.

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